17.-19.8.2018, Meiningen
Heraus zur Bakunin-Hütte!
Vom 17. - 19. August verbringen wir ein gemütliches Zelt-Wochenende an der Bakunin-Hütte mit Grillen, Lagerfeuer un Gitarre. Am Freitag, den 17. reisen wir 14 Uhr in Erfurt ab, bauen vor Ort Zelte auf und begeben uns dann in den entspannten Teil des Abends. Samstag nehmen wir an einem Stadtrundgang in Meiningen zum Thema "1918: Demokratie - Ein zweiter Versuch" teil und Sonntag bauen wir gemeinsam ab und reisen zurück.
mehr: Falken Thüringen

25.08.2018, 12.00 Uhr, Start: Willy-Brandt-Platz
CSD Parade 2018
Start auf dem Willy-Brandt-Platz, ab 12 Uhr
Komm am 25. August auf die Straße und stehe mit uns für geschlechtliche, romantische und sexuelle Selbstbestimmung, die Gleichstellung unserer Lebensentwürfe und eine Gesellschaft ohne Diskriminierung ein!

Ein Awareness-Team ist auf der Parade für euch ansprechbar. Die Redebeiträge in Gebärdensprache gedolmetscht.

25.08.2018, 17:00 Uhr, Erinnerungsort Topf & Söhne (Sorbenweg 7, Erfurt)
Ausstellungseröffnung: Die zwei Tode des Paul Schäfer
Paul Schäfer galt als Held, wie die DDR ihn brauchte: Schuharbeiter und Mitbegründer der KPD in Erfurt, im Widerstand gegen die Nazis aktiv, mit 42 Jahren in Spanien im Kampf gegen Franco gefallen. Doch Moskauer Archive erzählen die wahre Geschichte seines Todes: Er war nie in Spanien, sondern rettete sich wie viele Kommunisten 1935 in die Sowjetunion. Dort wurde er, wie die Ausstellung mit historischen Quellen belegt, 1938 wegen angeblicher Spionage für Nazi-Deutschland erschossen. Paul Schäfer - ein Opfer des stalinistischen Terrors und bis heute als Verfolgter des Naziregimes auf dem Erfurter Hauptfriedhof geehrt.

Die Ausstellung wird am 25.8. eröffnet und ist bis zum 28.04.2019 zu sehen.
mehr: Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen

06.09.2018, 18.30 Uhr, L50 (Lassallestr. 50, Erfurt)
Die männliche Subjektkonstitution - Gewalt, Sexualität und die Abwehr des Weiblichen
Vortrag mit Rolf Pohl

Trotz aller Modernisierungen hat sich hinsichtlich der
Geschlechterverhältnisse eine Tatsache grundsätzlich nicht geändert: Die spätmodernen Gesellschaften sind nach wie vor von einer hierarchischen,männlich dominierten Kultur der Zweigeschlechtlichkeit bestimmt.Soziologische Ansätze in der Geschlechterforschung können dieseAufrechterhaltung von männlicher Dominanz und Vorherrschaft analysieren, aber ihre psychosoziale Reproduktion in den vergeschlechtlichten Subjekten selbst nicht hinreichend fassen. Von daher ist eine Erweiterung um eine sozialpsychologische und subjekttheoretische Perspektive notwendig, die insbesondere die Verknüpfung von Sexualität, Macht und Gewalt in der vorherrschenden Konstitution von Männlichkeit(en) ins Zentrum rückt. Die normative heterosexuelle Orientierung unterwirft den Mann dabei einem unlösbaren Dilemma zwischen Autonomiewunsch und Abhängigkeitsangst mit der Folge: Die vorherrschenden Einstellungen zu Frauen und zur Weiblichkeit sind von einer Mischung aus Lust, Angst, Neid und einer bis zum Hass reichenden feindseligen Tönung gekennzeichnet. Weiblichkeit und mit ihr assoziierbare Phänomene werden zu Repräsentanzen des grundsätzlich „Anderen“, das fremd bleibt und insbesondere bei inneren und äußeren Krisen unbewusst als bedrohlich erlebt werden kann. Hier liegt eine der wichtigsten Quellen für häusliche und außerhäusliche, sexuelle und nicht-sexuelle Gewalt gegen Mädchen, Frauen, aber auch gegen Schwule, die ebenso als Infragestellung der erwünschten, jedoch grundsätzlich gefährdeten männlichen Integrität erlebt werden.

Rolf Pohl ist emeritierter Professor für Sozialpsychologie an der Universität Hannover. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten in der Geschlechterforschung gehören die Themen Männlichkeit, sexuelle Gewalt und männliche Krisendiskurse. Er ist Autor des Buches »Feindbild Frau - Männliche Sexualität, Gewalt und die Abwehr des Weiblichen« (2005).

09.09.2018, 11:00 Uhr, Treffpunkt Domplatz Erfurt
Stadtrundgang "Einschluss und Ausschluss aus der NS-Volksgemeinschaft"
mehr: Projektgruppe Erfurt im Nationalsozialismus

September, Falken Ladenlokal [kany] (Thälmannstr. 26, 99085 Erfurt)
Filmvorführung & Diskussion: SPK Komplex
Regisseur Gerd Kroske nutzt Interviews und bisher unveröffentlichtes Archivmaterial, um eine eher unbekannte Geschichte aus dem Deutschen Vorherbst in den Siebzigern zu erzählen: Die Geschichte des Arztes Wolfgang Huber und seines Sozialistische Patientenkollektivs SPK, wegen dem er schließlich vor Gericht landete und den Ruf bekam, der RAF geholfen zu haben. Huber war dagegen, psychisch kranke Menschen nur hinter verschlossenen Türen zu verwahren. In seinem Patientenkollektiv in Heidelberg erprobte er neue Therapiemethoden und formulierte politische Forderungen. Darüber gerieten Huber, seine Frau und andere Mitstreiter erst mit der baden-württembergischen Landesregierung aneinander und mussten sich schließlich vor Gericht verantworten, in den von allen Seiten beinhart geführten SPK-Prozessen...
mehr: eine Veranstaltung der Falken Erfurt

19.-21.9.2018, Kiel
Bildungsreise auf den Spuren der Roten Matrosen
Die Rosa Luxemburg Stiftung Thüringen bietet eine Bildungsreise nach Kiel an. Ziel ist jene Stadt, in welcher im November 1918 ein Aufstand von Matrosen der Kaiserlichen Kriegsmarine ausbrach, der als Beginn der Novemberrevolution in Deutschland gilt.
mehr: Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen

29.09.2018, Hamburg
Welcome United
Tous unis contre le racisme - با هم در برابر -نژادپرستی Mi smo protiv rasizma - Rasizme karsi omuz omuza
Zum zweiten Mal findet in Hamburg eine bundesweite Parade gegen Abschiebung, Ausgrenzung und rechte Hetze, für Bewegungsfreiheit und gleiche Rechte für Alle statt. Über 200 Initiativen, Gruppen und Netzwerke rufen dazu auf. Hamburg wird eine gigantische Manifestation des Antirassismus erleben.
mehr: Informationen zur Anreise aus Thüringen beim Flüchtlingsrat Thüringen

29.09.2018, 21:00 Uhr, veto (Magdeburger Allee 180, Erfurt)
FIT*Bar im veto
Gemeinsam rumhängen, trinken, quatschen und austauschen von und für Frauen*, Inter*- und Trans*personen, Nicht-Binäre - kurz gesagt alle, die nicht cis-männlich sind.
mehr: FIT*Bar

September
Rojava - Zwischen Verteidigung und Aufbau radikaler Demokratie
Veranstaltungsreihe zu Globalen Kämpfen und Internationalismus heute
Mit Genoss*innen des LowerClass Magazine.
mehr: Biko

September
Südkorea - Brennpunkt atomarer Bedrohung und Transformation der Klassenverhältnisse
Veranstaltungsreihe zu Globalen Kämpfen und Internationalismus heute
mehr: Biko

Herbst
Nach dem Frühling - lateinamerikanische Rechte geht repressiv gegen soziale Bewegungen vor
Veranstaltungsreihe zu Globalen Kämpfen und Internationalismus heute
mehr: Biko

21.10.2018, 14:00 Uhr, Treffpunkt veto (Erfurt, Magdeburger Allee 180)
Stadtrundgang "Erfurt im Nationalsozialismus"
mehr: Projektgruppe Erfurt im Nationalsozialismus

25.10.2018, 18:00 Uhr
Studentische Kämpfe der letzten 50 Jahre
Die sechziger Jahre waren eine Zeit, in der überall auf der Welt Konflikte und Kämpfe ausgebrochen sind. Obwohl weitaus mehr Bevölkerungsgruppen daran beteiligt waren, haben Student_innen dabei eine wichtige Rolle gespielt. Wie sich diese Rolle im Verlauf der Proteste herausgebildet und verändert hat und welche Position Studierende im gesellschaftlichen Gefüge eingenommen haben und einnehmen, wollen wir besprechen. Dazu setzen wir uns im Rückblick mit mit studentischen Kämpfen auseinander, stellen ihre Potentiale und Beschränkungen zur Diskussion und schlagen dabei den Bogen zur Gegenwart.
mehr: Biko

Winter
Politische, gesellschaftliche und subjektive Aspekte der Beziehungsfürhung
Das Biko will sich in mehreren Veranstaltungen mit der sozialen Bedeutung von »Beziehungsweisen« (wie Bini Adamczak sagt) auseinandersetzen.

Angedacht ist ein theoretischer Auftakt, mehrere Veranstaltungen zu unterschiedlichen zumindest emanzipatorisch gemeinten Versuchen alternativer Beziehungsführung und ein Blick auf die rechtspopulistischen Vorstellungen zu gelungenen Beziehungen.

Genaueres später.

mehr: Biko

08.12.2018, 14:00 Uhr, Treffpunkt Frau Korte, Bahnhof Erfurt-Nord , Magdeburger Allee 179, Erfurt
Stadtrundgang "Erfurt im Nationalsozialismus"
mehr: Projektgruppe Erfurt im Nationalsozialismus