15.06.2021, 19:30 Uhr, online
Klimaschutz durch rechtsoffene Atompoltik? Nein Danke!
Im Dezember 2022 sollen die letzten AKW in Deutschland vom Netz gehen. Das ist Ergebnis jahrzehntelanger harte Auseinandersetzung um den zynischen Betrieb von Atomanlagen. Nach dem dreifach GAU von Fukushima schienen auch die letzten Pro-Atom-Stimmen verstummt zu sein. Doch im Juli 2020, in die Stille nach dem ersten Corona Lockdown platzte eine lautstarke Initiative mit dem Ruf: „Stoppt den Atomausstieg - rettet das Klima“.

Laut und rebellisch wurde Anna Veronika Wendland, Sprecherin der Initiative, einmal quer durch die Presse gereicht. Wendland konnte die Thesen von der Jungen Freiheit bis zur Zeit, vom Deutschlandradio bis zum bayrischen Rundfunk überall verbreiten. Das Argument „Klimaschutz durch AKW“ ist nichts Neues: Schon zur letzten Laufzeitverlängerung 2011 warb das deutsche Atomforum mit dem Slogan „Deutschlands unbeliebtesten Klimaschützer“. Aber wer sind diese Leute von Nuklearia e.V. und safeGer6 die so plötzlich mit Demos vor allen AKWs auftauchten?

Diesen Fragen nachgehend stieß das Anti-Atom-Büro Hamburg schnell auf Ökomodernisten, freikirchliche Männerrunden, die AfD und insgesamt auf eine rechtsoffene Energiepolitik.

Das Anti-Atom-Büro Hamburg kämpft seit den 80er Jahren für eine Gesellschaft in der Atomanlagen nicht möglich sind. Durch Eingriffe in Diskurse und den Schienenverkehr arbeiten sie an der sofortigen Stilllegung aller Atomanlagen.

Veranstaltungslink: https://cloud.activism.international/apps/bbb/b/7FpWNpRGdcWnPZN3

Online - Sprache: Deutsch
mehr: Reihe: Klima und Rechts, How dare you Online

17.06.2021, 19.30 Uhr, online
Eine kurze Menschheitsgeschichte vom Neolithikum zum Anthropozän
Wann und unter welchen Umständen begann der Aufstieg der Menschheit zur weltbeherrschende Spezies und welche Konsequenzen hatte dies in der Vergangenheit und hat dies in der Gegenwart? Führt der Fortgang der Geschichte in die Katastrophe, ins Nichts oder sind wir als Menschheit in der Lage und bereit den Gang der Geschichte zu verändern? Bernd Löffler diskutiert diese Fragen bei dieser Veranstaltung im Rahmen der Reihe »Zukunft Menschheit«.

Die Reihe wird vom Bildungskollektiv Biko in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen und der Offenen Arbeit Erfurt durchführt.

Die Veranstaltung findet online statt.
mehr: zur Reihe »Zukunft Menschheit«

22.06.2021, 19:30 Uhr, online
„Die Grenzen und das Klima schützen“ - Das Konzept „Klimaflucht“ zwischen Anerkennung und rechter Vereinnahmung
Durch den Klimawandel nehmen Umweltkatastrophen zu, lebenswichtige Ressourcen wie Wasser und fruchtbarer Boden werden knapp und ganze Regionen unbewohnbar. Nicht erst in der Zukunft, sondern schon heute. Daran knüpft die Forderung an: Die Klimakrise soll als Fluchtgrund anerkannt werden. Aktivist*innen und Migrationsforscher*innen warnen jedoch, dass mit der Bezeichnung als „Klimaflucht“ soziale und ökonomische Faktoren unsichtbar gemacht werden.
Und gleichzeitig versuchen rechte Gruppen und Parteien „Klimamigration“ für ihre nationalistische Ideologie zu instrumentalisieren und fabulieren von einer Bedrohung Europas durch „Klimaflüchtlinge“. So legitimieren sie weitere Abschottung und Grenzschutz und betreiben Klimaschutz als „Bekämpfung von Migration“.

Kann vor diesem Hintergrund eine progressive Position zu Klima und Flucht entwickelt werden? Eine Position, die die zerstörerische Kraft des vor allem im globalen Norden verursachten Klimawandels in den Blick nimmt und sich zugleich gegen eine Vereinnahmung von rechts wehren kann?

Zu der Brauchbarkeit des Begriffs „Klimaflucht“ sprechen Dr. Maya Goodfellow (University College London) und ein*e Aktivist*in von Afrique-Europe-Interact.

Veranstaltungslink: https://cloud.activism.international/apps/bbb/b/7FpWNpRGdcWnPZN3

Online - Sprache: Englisch (mit deutscher Simultanübersetzung)
mehr: Reihe: Klima und Rechts, How dare you

24.06.2021, 19.30 Uhr, online
Wally oder Skynet? Zur Zukunft künstlicher Intelligenz
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe »Zukunft Menschheit« spricht das Çapulcu-Kollektiv über Künstliche Intelligenz -- so zumindest das Mantra von Forscher*innen, Politik und Wirtschaft -- alle Menschheitsprobleme lösen soll. Wirklich? Gibt es da nicht noch einige politische Fragen vorher zu diskutieren? Zum Beispiel: was kann, was darf Künstliche Intelligenz? Wem soll sie dienen - dem kapitalistischen Akkumulationszwang oder einer freien Gesellschaft? Wer entscheidet darüber? Welche konkreten Vorstellungen und Vorschläge gibt es jetzt? Und was ist in der Zukunft noch zu erwarten? Über diese und weitere Fragen spricht bei der folgenden Veranstaltung das Çapulcu-Kollektiv.

Die Reihe wird vom Bildungskollektiv Biko in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen und der Offenen Arbeit Erfurt durchführt.

Die Veranstaltung findet online statt.
mehr: http://zukunftmenschheit.arranca.de

24.06.2021, 20:00 Uhr, ACC-Galerie (Burgplatz 1, Weimar)
Modernistische Rationalität und Überwältigung
Vortrag über das Werk von Iannis Xenakis

Der 1922 geborene griechisch- französische Komponist Iannis Xenakis ist eine der großen Figuren in der Musik des 20ten Jahrhundert - und ein offener Geiste: als ausgebildeter Bauingenieur liebte er Mathematik und Architektur: beides spiegelt sich in seiner Musik wider: mathematisch organisiert und doch im höchsten Grade emotional und intensiv. Überwältigende Klangmassen wie Glissando-felder dominieren insbesondere seine über vierzig Orchesterwerke, aber auch seine elektronische Musik: Heutzutage würde man wohl von immersiver Kunst sprechen. Xenakis erfand architektonische Formen für Le Corbusier, elektronische Klangsynthesen, multimediale Spektakel und kompositorische Techniken (das vollständige Divisi der Orchesters). Die Schallplatten seiner Musik sind heute Sammlerstücke. Vor dem Hintergrund seiner Biographie als griechischer Widerstandskämpfer und Emigrant wird anhand ausgewählter Stücke Xenakis‘ berauschende Klangwelt vorgestellt und einige seiner kompositorisch-technischen Tricks verraten. Modernistische Rationalität zur Überwältigung des Hörers!

Reinhold Friedl studierte Komposition, Klavier und Mathematik, Promotion zum elektroakustischen Werk von Iannis Xenakis an der Goldsmiths University London. Neben seiner Kompositionstätigkeit (Aufträge des französischen Staates, der BBC, der Landes Berlin, etc.) konzertiert er solistisch und mit seinem Ensemble zeitkratzer weltweit. Zahlreiche CD- und Schallplatten-Veröffentlichungen und diverse Artikel zur Musik Iannis Xenakis‘. www.reinhold-friedl.de

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Kunst, Spektakel & Revolution" und ist eine Kooperation des Bildungskollektivs mit der ACC Galerie Weimar und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen. Bitte achtet auf Ankündigungen im Netz: Die Veranstaltungsreihe ist als Mischform aus Online- und Präsenzveranstaltungen geplant. Corona-bedingt kann es zu Änderungen kommen.
mehr: Kunst, Spektakel & Revolution

25. – 27.06.2021, Halle (Saale)
Rätebewegung und kommunistische Produktionsweise
Die Rätetheorie im Zusammenhang moderner Vorstellungen einer demokratischen Planwirtschaft - Wochenendseminar mit Jakbo Koekepann (Leipzig)

ANMELDUNG GESCHLOSSEN: Da die maximale TeilnehmerInnenzahl erreicht ist haben wir die Workshopanmeldung nun geschlossen. Falls ihr Interesse an dem Reader habt oder auf die Nachrückliste wollt, schreibt an maerzkaempfe@rosaluxsa.de

Der Wochenend-Workshop hat zwei Ausgangspunkte. Erstens die Rätebewegung und Rätetheorie in Deutschland, zweitens das moderne Denken über die kommunistische Produktionsweise als demokratischer Planwirtschaft.

I.) Die Novemberrevolution und die ihr nachfolgenden Kämpfe waren das Ambitionierteste und Weitgehenste, was die revolutionäre sozialistische Bewegung in Deutschland je hervorgebracht hat.

Obwohl die Rätebewegung zunächst selbst für liberale Demokratie votiert hatte, hatte sie zugleich immer auf »Sozialisierung« gepocht. Im Gegensatz zur Ebene der territorialen Arbeiter-und Soldatenräte war die Arbeiterschaft in der Folge auch nicht bereit, ihre auf der Ebene der Betriebe errungene Macht in der gleichen Weise aufzugeben - was in ihrer blutigen Niederschlagung durch die MSPD-Führung in Zusammenarbeit mit rechtsradikalen Kräften mündete, wovon die Märzkämpfe eines von zahlreichen Beispielen sind.

Obwohl das das revolutionäre Projekt in Deutschland scheiterte und keine langfristige, substanzielle Umwälzung der kapitalistischen Produktionsweise etablieren konnte, sind die kurzen praktischen Erfahrungen, und allem ihre theoretische Konzeptionierung eine wichtige Quelle für das moderne Denken über die kommunistische Produktionsweise. Hier sind die Ausarbeitungen von Richard Müller und Karl Korsch gemeint, die sich im Workshop gemeinsam angeeignet werden sollen. Ihre Konzeptionen einer demokratische Planwirtschaft zeichnen sich dadurch aus, dass sie die Verabsolutierung sowohl der zentralen Ebene der Gesamtgesellschaft, als auch der dezentralen Ebene des Betriebs zu überwinden streben, und auf ihre Vermittlung pochen.

II.) Es gibt zwei Gründe, warum diese Theorietradition mit modernen Theorien über die kommunistische Produktionsweise vereint werden können und müssen. Erstens sind die Rätetheorien in dem Punkt, der sie als spezifisch progressiv auszeichnet - der Vermittlung von dezentraler und zentraler Ebene - ausgesprochen kongruent mit den modernen Theorien. Zweitens sind die Rätetheorien defizitär, insofern die konkreten Formen der Wirtschaftsplanung in ihnen unklar bleiben. Die modernen Theorien knüpfen genau dort an, wo die Rätetheorien aufgehört haben.

Die modernen Theorien über die kommunistische Produktionsweise als demokratischer Planwirtschaft sind insbesondere seit dem Fall der Sowjetunion, von marxistischen Ökonomen im englischsprachigen Raum entwickelt worden. Sie basieren auf der breitesten Reflexion sowohl der historischen Erfahrungen, als auch der ökonomischen Debatten, sind aber im deutschsprachigen Raum weitgehend unbekannt. Hier sind die Ausarbeitungen von Pat Devine und David Laibman gemeint - im Workshop sollen sich diese Überlegungen gemeinsam angeeignet werden.

Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Diskussion um moderne Sozialismus-Konzeptionen, die im Wesentlichen zerfällt in einen zeitgenössischen utopischen Sozialismus einerseits, der sich vor allem durch abstrakte Phrasen auszeichnet und einen Marktsozialismsus andererseits, der die substanzielle Struktur der kapitalistischen Produktionsweise als Marktwirtschaft nicht zu überwinden imstande ist, argumentieren sie für eine demokratische Planwirtschaft, die sich dadurch auszeichnet, dass sie dezentrale und zentrale Ebene miteinander vermittelt. Im zentralen Theorem des lokalen Wissens zeigt sich als ökonomische Notwendigkeit, wofür schon die Rätetheorien argumentiert haben. All dies soll im Workshop eingehend erarbeitet und diskutiert werden.

Jakbo Koekepann arbeitet seit einigen Jahren zur Frage nach den konkreten Strukturen einer postkapitalistischen Produktionsweise und bereitet gerade seine Promotion zu diesem Thema vor.

Wir bitten um eine Voranmeldung per Email: lukas[dot]holfeld[at]radiocorax[dot]de. Genauer Ablauf und Reader werden euch dann zugeschickt.

Eine Kooperation der RLS-Landesstiftungen Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen und des Bildungskollektivs.
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29.06.2021, 19:30 Uhr, online
Rechte Ideologien rund um „Überpopulation“
„Wie viele Menschen hält unsere Erde noch aus?“ - das war und ist eine rhetorische Frage, die sich in den vergangenen Jahrzehnten in das Umweltbewusstsein eingebrannt hat. Gepaart mit der steilen Wachstumskurve der Weltbevölkerung und Massenbildern aus Indien, China oder Nigeria ist das Horrorszenario komplett: Die Erde ist überbevölkert! Diese Rhetorik hat eine lange, menschenfeindliche Tradition. Von Malthus bis zu den Eugeniker*innen des 19. Jh., von der Zwangssterilisierung bis zum Ökoterrorismus in Christchurch und El Paso.

Peter Staudenmaier ist Historiker an der Marquette Universität in Michigan. Er forscht sowohl zum Faschismus in Deutschland und Italien, als auch zur Geschichte der Umweltbewegung.

Veranstaltungslink: https://cloud.activism.international/apps/bbb/b/7FpWNpRGdcWnPZN3

Online - Sprache: Englisch (mit deutscher Simultanübersetzung)
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01.07.2021, 16:00 Uhr, ACC-Galerie (Burgplatz 1, Weimar)
Hinaus auf die Straße, hinein in die Kämpfe
Kommunismus und Neue Musik der 1960er und 70er Jahre

Zu Beginn der 60er Jahre hatte die Neue Musik in ihrer Auseinandersetzung mit sich selbst ein Niveau erreicht, das den Übergang zur gesellschaftlichen Frage fast zwingend nahelegte: Es gab schlicht keine Regeln des Komponierens und der Aufführung mehr, die nicht hinterfragt wurden, und je mehr die Komponistinnen und Komponisten neue Parameter festlegten, desto stärker wurde ihr ästhetisch willkürlicher - oder positiv formuliert: ihr offener Charakter deutlich. Die Regeln erwiesen sich als genuin soziale, weil ihre Legitimation durch einen Kanon überlieferter Techniken und ästhetischer Maximen zunehmend scheiterte, einfach obsolet wurde. Musikspielen konnte somit unverstellt als ein kollektiver Akt begriffen werden, die Rolle des Interpreten als abhängige Variable ließ sich nicht länger aufrechterhalten.

Als »1968« die Leute auf die Straßen gingen und gegen die überlieferten Regeln des Miteinanders aufbegehrten, gab es nicht wenige »Avantgarde-Musiker«, denen sich im Ereignis der globalen Revolte der Sinn ihrer Musik neu erschloss: Die Musik zeigte sich ihnen als Utopie (Vorwegnahme) wie Medium (Kommunikationskanal) einer befreiten Gesellschaft. Für einen historischen Moment wurde diese Avantgarde egalitär und anti-institutionell, und man konnte unbefangen über den Zusammenhang von John Cage und Arbeiterbewegung nachdenken.

Diese Bewegung ist gescheitert, aber eigentlich alles an ihr ist unabgegolten. Vielleicht gerade weil sie längst dokumentierter Teil der Musikgeschichte geworden ist (also den einst verhassten Institutionen überlassen wurde), ist sie nie systematisch von jüngeren Linken aufgearbeitet worden. Felix Klopotek wird Material zum Verständnis dieser Bewegung vorstellen.

Felix Klopotek ist Autor und Journalist und lebt in Köln. Er veröffentlichte u.a. das Buch „How they do it. Free Jazz, Improvisation und Niemandsmusik“ (Ventil Verlag, 2002).

ACHTUNG: Die Veranstaltung ist eine Mischung aus Vortrag und Workshop und beginnt bereits um 16:00 Uhr. Die TeilnehmerInnenzahl ist begrenzt, wir bitten daher um Anmeldung über: biko[at]arranca[dot]de

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Kunst, Spektakel & Revolution" und ist eine Kooperation des Bildungskollektivs mit der ACC Galerie Weimar und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen. Bitte achtet auf Ankündigungen im Netz: Die Veranstaltungsreihe ist als Mischform aus Online- und Präsenzveranstaltungen geplant. Corona-bedingt kann es zu Änderungen kommen.
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02.-04.07.2021, ACC-Galerie (Burgplatz 1, Weimar)
Schönberg - Einführung in die klassische Musik
Der Prophet Schönberg hat der Nachwelt einige Rätsel hinterlassen. Vorbei ist die klassische Musik, wie wir sie kannten, die um einen Grundton kreisende Harmonik ist schal geworden. Die musikalische Erfassung und Darstellung unserer Welt, indem man Quinten und Terzen als Gerüst nimmt, wirkt nunmehr so platt wie assyrische Menschendarstellungen. Und doch tut man sich schwer, daraus geeignete Konsequenzen zu ziehen. Die damals neue Musik stiftet keinen neuen Zusammenhang. Ohne jedes neue positive System ist sie experimentell erarbeitet und durch extrem gutes Gehör und Formgefühl justiert. Es gibt zwar schließlich eine von Schönberg entwickelte Methode, mit 12 Tönen zu komponieren, aber er charakterisiert sie eher als eine private Krücke, die ihm dabei half, nicht implizite wieder in den Sog der alten tonalen Welt zu geraten, der er eben kaum entronnen war. Im Grunde bildet seine Musik den Beginn einer Epoche, die nie beginnen wollte und hinter die es kein Zurück gibt.

Vielleicht gerade weil Schönberg in seinem Schaffen einige neue, im Grunde revolutionäre Wege ging, gibt es bei ihm einen konservativen Bezug auf die Werke der alten Meister. Seinen Schülern mutete er das Studium der klassischen Harmonie und des klassischen Kontrapunkt zu. Jeder Schritt muss praktisch nachvollzogen werden, kein Gesetz durfte ohne Not gebrochen werden, die neue Musik solle durch immanente Negation der alten Musik geschrieben werden. Jeder muss von vorne anfangen, jeden Schritt selbst gehen. Seine Schriften eignen sich daher sehr gut für eine Einführung in die abendländische Musik. Neben einer Harmonielehre und einer Kontrapunktlehre hat er auch einige gut geschriebene Essais hinterlassen, die gerade interessierten Laien nützlich sind. Für solche ist das Seminar gedacht, aber es dürfen gerne auch Leute kommen, die vom Fach sind. Lektüre der Texte ist nicht Bedingung des Erscheinens.

ACHTUNG: Die TeilnehmerInnenanzahl ist beschränkt, wir bitten daher um eine Anmeldung über: biko[at]arranca[dot]de

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Kunst, Spektakel & Revolution" und ist eine Kooperation des Bildungskollektivs mit der ACC Galerie Weimar und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen. Bitte achtet auf Ankündigungen im Netz: Die Veranstaltungsreihe ist als Mischform aus Online- und Präsenzveranstaltungen geplant. Corona-bedingt kann es zu Änderungen kommen.
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06.07.2021, 19:30 Uhr, online
Was bedeutet Schwarz-Grüne Realtpolitik für die Klimagerechtigkeitsbewegung?
Während Schwarz-Grün in Deutschland noch Theorie ist, ist die Vermengung von liberalen Klimaschutz und rechts-konservativer Innen- und Migrationspolitik in Österreich schon bittere Realität geworden. Die Österreichische Volks Partei (ÖVP) dominiert dort die Koalition. Die Grünen stimmen gegen die Aufnahme von Kindern aus dem abgebrannten Moria und trotz ihrer Regierungsbeteiligung wird Österreich die Europäischen Klimaziele wohl weit verfehlen. Das Beispiel Österreich zeigt, wie leicht reine Klimaschutzbewegungen in rechten Koalitionen untergehen, wenn ein klares Bekenntnis zu Klimagerechtigkeit, Antifaschismus und Antirassismus fehlt.

In dieser Podiumsdiskussion fragen wir Aktivist*Innen aus Deutschland und Österreich: Wie soll eine widerständige Klimabewegung mit einer möglichen Schwarz Grünen Bundesregierung umgehen?

Veranstaltungslink: https://cloud.activism.international/apps/bbb/b/7FpWNpRGdcWnPZN3

Online - Sprache: Deutsch
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08.07.2021, 19:30 Uhr, Offene Arbeit Erfurt (Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus)
Die Zerstörung der Humanität - Gefahr der Atomenergienutzung
Die Nutzung der Atomenergie galt in den 1950er Jahren als der Schlüssel zur Lösung der Energiefragen in der Welt. Vom goldenen Atomzeitalter mit einer fast unversiegbaren Quelle für die Gegenwart und Zukunft wurde geträumt und gesprochen. Doch mit der Nutzung der Kernenergie hatte die Menschheit gleichzeitig auch ein eine hochriskante Technologie gewonnen, die letztlich zur Auslöschung der eigenen Spezies und zur Unbewohnbarkeit des Planeten Erde führen kann. Oder lässt sich diese Technologie vielleicht in einer verantwortungsvollen, gerechten Gesellschaft ohne Gewinn- und Profitmaximierung beherrschen?
Anlässlich des 35. Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl erinnern Viktoria Postel und Matthias Weiß daran, welche Risiken und Gefahren von der Nutzung der Atomenergie ausgehen und dass diese das Ausmaß der menschlichen Beherrschung bei weitem übersteigen.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe »Zukunft Menschheit«, die das Bildungskollektiv Biko in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen und der Offenen Arbeit Erfurt durchführt.

13.07.2021, 19:30 Uhr, online
Zwischen „Klimadiktatur“ und „Seuchensozialismus“ - Klimakrise und Coronapandemie im Auge der radikalen Rechten
Die Corona-Pandemie bestimmt den politischen Diskurs in Deutschland. Quer durch das politische Spektrum wird über mögliche Maßnahmen und ihre sozialen und ökonomischen Folgen diskutiert. Doch nicht alle sehen in der globalen Pandemie überhaupt eine ernstzunehmende Bedrohung. Gerade von der politischen Rechten wird die Gefahr der Corona-Krise relativiert oder gänzlich geleugnet. Die Leugnung und Relativierung einer globalen Krise durch rechte Parteien, Gruppierungen und Medien ist aus den Debatten um die Klimakrise bekannt. Sie ist jedoch nicht die einzige Gemeinsamkeit zwischen rechten Reaktionen auf beide Krisen.

Mit zwei Rechtextremismus-Expert*innen, der Politikwissenschaftlerin Natascha Strobl und dem Soziologen Axel Salheiser, wird über strukturelle Gemeinsamkeiten zwischen rechten Reaktionen auf Corona- und Klimakrise und die Verbindung beider Krisen in rechten Verschwörungsideologien diskutiert.

Veranstaltungslink: https://cloud.activism.international/apps/bbb/b/7FpWNpRGdcWnPZN3

Online - Sprache: Deutsch
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Sommer 2021
»Zukunft Menschheit?«
Bio- und Nanotechnologie, Künstliche Intelligenz, die Zerstörung der Umwelt (nicht zuletzt durch den menschengemachten Klimawandel): zu keinem Zeitpunkt in der Geschichte der Menschheit fanden wohl so viele tiefgreifende Veränderungen statt wie heute. Der technische Fortschritt im Kapitalismus trägt ebenso dazu bei wie die ihn begleitenden Krisenprozesse. Mit der Veranstaltungsreihe »Zukunft Menschheit?« will das Bildungskollektiv Biko den ganz großen Bogen schlagen: vom Neolithikum bis ins heutige Anthropozän und darüber hinaus. In fünf Veranstaltungen werde wir Blicke auf die Geschichte der Menschheit, aktuelle technologische Entwicklungen und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen werfen, ohne dabei den Anspruch auf Vollständigkeit oder völlige Durchdringung der Themen zu erheben. Die Reihe ist eine Einladung zur Diskussion - in Zeiten der Pandemie und der multiplen Krise des Kapitalismus. Es geht dem Bildungskollektiv nicht um eine dystopische Erzählung, sondern um einen Beitrag zu einer gesellschaftlichen Debatte über eine Zukunft von Emanzipation, Befreiung und Überleben.

Die erste Veranstaltung am 17.6. stellt das Geschehen in einen sozialhistorischen Rahmen: Wann und unter welchen Umständen begann der Aufstieg der Menschheit zur weltbeherrschenden Spezies und welche Konsequenzen hatte dies langfristig gesehen? Führt der Fortgang der Geschichte in die Katastrophe, ins Nichts oder sind wir als Menschheit in der Lage und bereit, den Gang der Geschichte zu verändern? Bernd Löffler diskutiert diese Frage als Teil einer großen Menschheitsgeschichte vom Neolithikum zum Anthropozän.

Eine Technologie, die alle Menschheitsprobleme lösen soll, ist Künstliche Intelligenz - so zumindest das Mantra von Forscher*innen, Politik und Wirtschaft. Wirklich? Gibt es da nicht noch einige politische Fragen vorher zu diskutieren? Zum Beispiel: was kann, was darf Künstliche Intelligenz? Wem soll sie dienen - dem kapitalistischen Akkumulationszwang oder einer freien Gesellschaft? Wer entscheidet darüber? Welche konkreten Vorstellungen und Vorschläge gibt es jetzt? Und was ist in der Zukunft noch zu erwarten? Über diese und weitere Fragen spricht das Çapulcu-Kollektiv am 24.6.

Die dritte Veranstaltungam 8.7. widmet sich der Katastrophe von Tschernobyl einem Ereignis, durch das nicht zum ersten Mal, aber mit großer Intensität die Grenzen technologischen Größenwahns deutlich wurde. Der GAU von Fukushima vor 10 Jahren ist ein weiteres Beispiel für die zerstörerische Logik der Produktivkraftentwicklung. Daran, dass Katastrophen heute zum Alltag sehr vieler Menschen, vor allem im globalen Süden, gehören, erinnern Viktoria Postel und Matthias Weiß.

Cornelia Schadler spricht am 15.7. über Biotechnologie, Transhumanismus, Cyborgs und andere Monster. Es geht um gegenwärtige biotechnologische Entwicklungen und die damit verbundenen Probleme und Hoffnungen: Parallel zur Steigerung der menschlichen Arbeitskraft durch Maschinen entwickeln sich derzeit Technologien, die direkt in die organische Materialität von Menschen und Tieren eingreifen, um deren Produktions- und Reproduktionskraft zu steigern. Das erweitert den planenden Zugriff auf mögliche Formen des Mensch-Seins. Wir diskutieren, welche sozialen Folgen das hat, welche Hoffnungen daran daran geknüpft werden und welche Probleme entstehen.

Den Abschluss der Veranstaltungsreihe bildet eine kleine literarische Reise am 22.7. Wir laden Menschen aus unserem Umfeld ein, eigene Gedanken oder Lesestücke aus den Zukunftsentwürfen verschiedener Autor*innen vorzutragen. Denn die Zukunft der Menschheit sollte doch ein Kunstwerk werden. Oder?

Die Reihe wird vom Bildungskollektiv Biko in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen und der Offenen Arbeit Erfurt durchführt.

Die Veranstaltungen finden online statt.
mehr: http://zukunftmenschheit.arranca.de

15.07.2021, 19.30 Uhr, online
Biotechnologie, Transhumanismus, Cyborgs und andere Monster
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe »Zukunft Menschheit« spricht Cornelia Schadler spricht am 7.5. über Biotechnologie, Transhumanismus, Cyborgs und andere Monster. Es geht um gegenwärtige biotechnologische Entwicklungen und die damit verbundenen Probleme und Hoffnungen: Parallel zur Steigerung der menschlichen Arbeitskraft durch Maschinen entwickeln sich derzeit Technologien, die direkt in die organische Materialität von Menschen und Tieren eingreifen, um deren Produktions- und Reproduktionskraft zu steigern. Das erweitert den planenden Zugriff auf mögliche Formen des Mensch-Seins. Wir diskutieren am, welche sozialen Folgen das hat, welche Hoffnungen daran daran geknüpft werden und welche Probleme entstehen.

Die Reihe wird vom Bildungskollektiv Biko in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen und der Offenen Arbeit Erfurt durchführt.

Die Veranstaltung findet online statt.
mehr: http://zukunftmenschheit.arranca.de

15.07.2021, 20:00 Uhr, ACC-Galerie (Burgplatz 1, Weimar)
Abschaum: Über Punk
Punkgeschichte ist die unterirdische Geschichte des Pop, Ausdruck der Dialektik der (bürgerlichen) Kultur in ihrem Zerfall; Punkgeschichte als eine Aneinanderreihung von Vexierbildern, auf denen sich Inszenierungen der Avantgarde und des Konformismus zeigen. - Punk ist die politisch-ästhetische Konsequenz der kulturellen Logik des Spätkapitalismus, ist als »Soundtrack zum Untergang« zugleich das Spektakel eines auf Verewigung festgestellten Kapitalismus in seiner vermeintlich extremsten Form; die alte Punk-Parole »No Future« ist wahr und falsch zugleich. Punk ist Kunst und Antikunst, und wie diese interessant und banal. Punk begleitet und konterkariert die emanzipatorische Linke; die Signatur der Punkgeschichte ist die Rückkopplung von Fortschritt, Regression und Stillstand im selben Augenblick. - Der Vortrag versucht, Punk und seine Geschichte zu rekonstruieren.

Roger Behrens ist Autor und Publizist und lebt in Hamburg. Er ist u.a. Autor des Buches „Pop Kultur Industrie. Zur Philosophie der populären Musik“ (Königshausen & Neumann, 1996).

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Kunst, Spektakel & Revolution" und ist eine Kooperation des Bildungskollektivs mit der ACC Galerie Weimar und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen. Bitte achtet auf Ankündigungen im Netz: Die Veranstaltungsreihe ist als Mischform aus Online- und Präsenzveranstaltungen geplant. Corona-bedingt kann es zu Änderungen kommen.
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22.07.2021, 19:30 Uhr
Literarische Zukunftsreise
Als Abschluss der Reihe »Zukunft Menschheit« lädt das Biko zu einer literarischen Reise in die Zukunft. Wir laden Menschen aus unserem Umfeld ein, eigene Gedanken oder Lesestücke aus den Büchern verschiedener Autor*innen vorzutragen. Denn die Zukunft der Menschheit sollte doch ein Kunstwerk werden. Oder?

Die Reihe wird vom Bildungskollektiv Biko in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen und der Offenen Arbeit Erfurt durchführt.
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29.07.2021, 20:00 Uhr, ACC-Galerie (Burgplatz 1, Weimar)
Music of the Living Dead
Im Heavy Metal der 80er Jahre besingen Männer mit langen Haaren und schmierigen Lederkutten den dunklen Lord, er möge ihnen einen Pakt anbieten, um den eigenen Tod besiegen und an seiner Allmacht partizipieren zu können - und das nicht selten im Falsett. Dem Teufel Frauen zu opfern, gilt als das bestialische Äquivalent, das zu erbringen die eisernen Männer sich willfährig bereit erklären.

Im Brutal Death Metal Mitte der 90er - der wohl krassesten, substilistischen Ausformung des Heavy Metals - gibt man sich oft mit Glatzen, düsteren Mienen und dicken, tätowierten Armen zwar männlicher als je zuvor, aber eben auch säkular und profan. Töten mit Hacken, chirurgischen Instrumenten und nicht zuletzt mit dem eigenen Genital setzt sich hier als Selbstzweck. Das Unwesen, welchem man sich hier anzuverwandeln versucht, ist das Kapital selbst nach der Seite seiner technischen Zusammensetzung: die maschinellen Produktionsmittel, das tote Kapital. Seinem blinden Voranschreiten gleich zu werden, darin feiert das männliche Subjekt des Brutal Death Metal einerseits seinen Sieg über seine sterbliche Natur. Am Instrument als Naturbeherrscher und als beherrschte Natur zugleich gerät es aber in einen Widerspruch mit sich selbst und zelebriert andererseits seinen eigenen Tod.

So erklingt im Brutal Death Metal sowohl stets eine Spannung zwischen Maschinellem und Organischem als auch der Versuch, ihre Differenz zu tilgen. Dafür büßen, dass der Versuch misslingt, sich über das natürliche Leben zu erheben, muss: die Frau. Darin erweist man sich jeder Säkularisierung zum Trotz als traditionalistisch.

War der Zombie schon immer der Ausdruck dafür, dass sowohl Leben und Tod des Menschen sich nicht mehr recht unterscheiden lassen als auch für dessen blindes Weitermachen ohne Grund (denn der Zombie frisst nur um zu fressen, weil er nicht verhungern kann) so lässt sich Brutal Death Metal als die Musik von Untoten begreifen. Zur Behandlung dieser These wird sich im Vortrag vor allem auf die Analyse des musikalischen Materials bezogen. Neben einer musikgeschichtlichen Einordnung des Brutal Death Metal werden Szene-übliche Accessoires, Hörbeispiele und Videos präsentiert - und ‚live‘ Gitarre gespielt.

Patrick Viol ist u.a. Autor des Extrablatts und Autor des Artikels „Music Of The Living Dead. Die Angleichung von Leben und Tod im Brutal Death Metal“.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Kunst, Spektakel & Revolution" und ist eine Kooperation des Bildungskollektivs mit der ACC Galerie Weimar und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen. Bitte achtet auf Ankündigungen im Netz: Die Veranstaltungsreihe ist als Mischform aus Online- und Präsenzveranstaltungen geplant. Corona-bedingt kann es zu Änderungen kommen.
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23.09.2021, Offene Arbeit Erfurt (Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus)
Geschichte von Unten - Die Romane des Autorenkollektivs Wu Ming
Der berühmte Roman „Q“ machte das Kollektiv Wu Ming (damals Luther Blissett) berühmt. Es folgten weitere Romane, die alle das gleiche Ziel vertraten: Eine andere Geschichte zu erzählen. Eine Geschichte aus der Sicht der Besiegten, der unbekannt gebliebenen Revolutionäre. Dies nicht als historische Abhandlung, sondern als spannend erzählte Geschichte(n). Der Vortrag soll eine Übersicht über die erschienenen Bücher, ihre Inhalte und Held*innen vermitteln.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Offenen Arbeit Erfurt und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen statt.

30.09.2021, Offene Arbeit Erfurt (Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus)
Mexico - Nach der Wahl von AMLO zum Präsidenten.
Die Staaten Mittel- und Südamerikas bleiben in Bewegung. Rechte, zum Teil faschistoide Regierungen stehen starken sozialen, indigenen und feministischen Bewegungen gegenüber. Die linken Regierungen der 2000er Jahr haben sich entweder neoliberal „gewendet“ (Ecuador, Uruguay), ihre Ideale „vergessen“ (Bolivien) oder ihren Staat in Grund und Boden gewirtschaftet (Venezuela). Die Linke Lateinamerikas befindet sich wieder einmal in einem Suchprozess.

Mexico - Nach der Wahl von AMLO zum Präsidenten.
Die vielen ungelösten Probleme: Trumps Mauer, Drogenkrieg, Zapatistas…

Die Veranstaltung wird vom Bildungskollektiv Biko in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen und der Offenen Arbeit Erfurt durchführt.