18.01.2020, 19:00 Uhr, Haus auf der Mauer (Johannisplatz 26, Jena)
Filmvorführung: Girls of the sun
Ein kurdisches Widerstandsbattalion namens „Girls oft he Sun“ kämpft um das Dorf Corduene. Geführt werden sie von ihrer Anführerin Bahar, die sich immer wieder an schmerzvolle Ereignisse ihrer Vergangenheit erinnert. Begleitet werden die Frauen von der französischen Journalistin Mathilde, die ihre Geschichten porträtieren will. Vereint werden sie durch den Grund ihres Kampfes: Women, Life, Liberty!

Ein Film von Eva Husson (2018)

Original mit englischen Untertiteln

Achtung!
Hinweis: Dieser Film zeigt diverse Arten von Gewalt, unter anderem sexualisierte Gewalt.

Teil der Veranstaltungsreihe "Bijî Kurdistan" vom Umweltreferat Jena und dem Referat für Menschenrechte dder Uni Jena.
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19.01.2020, 11:00 Uhr, Redroxx (Pilse 29, Erfurt)
«Rosa Luxemburg. Der Preis der Freiheit?» Film
Am 15. Januar 1919 wurde Rosa Luxemburg ermordet. Sie war neben Karl Liebknecht eine der wichtigsten Vertreter*innen der sozialistischen und pazifistischen Bewegung zu Beginn des 20. Jahrhundert. Die promovierte Akademikerin wirkte erst in der polnischen, später in der deutschen Sozialdemokratie und stellte sich gegen Nationalismus, Opportunismus und Revisionismus. Ihr Mittel für politische Veränderungen war der Massenstreik, weniger die Arbeit in Parlamenten. Die spätere Chefredakteurin der Zeitung „Rote Fahne“ wurde in der Novemberrevolution eine der wichtigsten Stimmen der Linken und Mitbegründerin des „Spartakus-Bundes“ und der späteren KPD. Anfang 1919 wurden sie und Liebknecht von rechtsradikalen Militärs ermordet. Der Film „Rosa Luxemburg. Der Preis der Freiheit“ (2017) erzählt vom Leben, von den Zielen und Ideen der Sozialistin und führt an ihre Lebensorte. Animierte Zeichnungen der britischen Künstlerin Kate Evans ergänzen die dokumentarischen Filmsequenzen. Interviewt werden zudem bekannte Personen und Luxemburg-Expert*innen, wie die Regisseurin Margarethe von Trotta, die Historiker Jörn Schütrumpf und Holger Politt, Sahra Wagenknecht oder Gregor Gysi.

Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung und des Wahlkreisbüro RedRoXX.
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19.01.2020, 19:00 Uhr, Haus auf der Mauer (Johannisplatz 26, Jena)
Vortrag: Rojava - Eine Ökologische Revolution?
Ökologie ist eine der drei Säulen des Demokratischen Konföderalismus, das politisch-theoretische Konzept der kurdischen Freiheitsbewegung.
Anfang 2018 startete in Rojava eine Kampagne mit dem Ziel, eine selbstverwaltete und ökologische Gesellschaft aufzubauen - eine ökologische Revolution. Laut der Kampagne „Make Rojava Green Again“ muss zunächst jegliche Unterdrückung und Ausbeutung beseitigt werden, damit ein Einklang zwischen Gesellschaft und Natur entstehen kann. Eines der wichtigsten Ziele der selbstverwalteten Kommunen ist daher die Dezentralisierung und die Ökologisierung der Landwirtschaft.
Über die Kampagne und das Verhältnis Rojavas zu ökologischen Themen wird Anselm Schindler von Make Rojava Green Again erzählen.

Teil der Veranstaltungsreihe "Bijî Kurdistan" vom Umweltreferat Jena und dem Referat für Menschenrechte dder Uni Jena.
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22.01.2020, 16:00 - 20:00, Fischmarkt Erfurt
Neugier. Aktion #3. Aktionsmonat "Erfurt zum sicheren Hafen!"
Weiter geht’s am 22.01. mit dem „Speed-Meeting“. In den letzten beiden Wochen unseres Aktionsmonat überwogen die Emotionen Trauer und Wut. Beim nächsten #MitmachMittwoch wollen wir dies in etwas Positives kanalisieren: Die Neugier. Gemeinsam wollen wir ins Gespräch kommen, Vorurteile erkennen und abbauen. Dazu stellen sich Aktivist*innen mit und ohne Fluchterfahrung zur Verfügung.

Weitere Infos folgen, wir freuen uns auf euch!

Kundgebung der Seebrücke Erfurt.
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24.01.2020 14:00 - 26.01.2020 17:00, , Offene Arbeit Erfurt (Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus)
Rebel*Clowns-Workshop
Hast du Lust Autoritäten zu veralbern? | Magst du extrem lächerliche
Abenteuer?

Du musst keine Clowns mögen und schon gar nicht die herrschenden Zustände und die dafür Zuständigen, du musst nur das Leben lieben und die Rebellion genauso schätzen wie das Lachen!

Juhu zur Vereinigung von Kunst und Aktivismus im Sinne des zivilen
Ungehorsams!

Ziel des 3-tägigen Workshops ist, Grundlagen und Möglichkeiten des Rebel Clownings als gewaltfreie direkte Aktion (z.B. auf Demos) kennenzulernen und Auszuprobieren.

Inhalte sind viele Spiele und Übungen rund um Raumwahrnehmung,
Gruppendynamik, Selbstironie, Improvisationen, Pantomime, die Befreiung des inneren Clowns, Marschparodien, Aktionstaktiken und clowneskes Auftreten in der Öffentlichkeit. Außerdem beschäftigen wir uns mit Diskriminierung im Clowning, insbesondere Rassismus. Wir geben einen kleinen Überblick darüber, wie diskriminierende Stereotype in aktuelle Bilder von Clowns eingeflochten sind und wollen darüber sprechen was mensch tun und lassen kann, um diese nicht zu reproduzieren.

WIR?
Wir sind eine CIRCA-Gruppe, die sich regelmäßig trifft. Wir wollen, dass sich alle wohlfühlen können und versuchen diskriminierende Strukturen zu reflektieren und uns diskriminierungssensibel zu verhalten. Uns sind Bedürfnisse, Gefühle und eine machtkritische Perspektive wichtig. Wir sind im Moment weiße, deutsch(sprachig)e, ableisierte, FLT*-Personen mit akademischem Hintergrund.

CIRCA steht für: Clandestine Insurgent Rebel Clowns Army // FLT* steht für: Frauen, Lesben, Trans*

Mehr Infos u.A. hier: https://beautifultrouble.org/case/clandestine-insurgent-rebel-clown-army/

MITBRINGEN?
Dich, bequeme Kleidung
Wenn vorhanden: Wasserschminke, Spielzeug, Verkleidung (das kann schon bei Stoffresten anfangen), Reste aus’m Kühlschrank
Vorkenntnisse im Clowning sind nicht nötig.

KOSTEN?
0-15 Euro

Plätze sind leider begrenzt - deshalb Teilnahme nur mit vorheriger Anmeldung bis 11. Januar an erfurt@attac.de
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24.01.2020, 20:30 Uhr, AJZ-Cafe (Vollbrachtstraße 1, Erfurt)
R.A.S.H. Erfurt presents: Fontanelle / Sharp Cut
Oi!right,

auch wenn es lange ruhig um uns war, laden wir mal wieder zum Tanze!

Und um die Hüften und die Boots in Schwung zu bringen, schieben uns die beiden Combos unserer leipziger Freunde ordentlich über die Tanzfläche.

Fontanelle hat sich in vielerlei Hinsicht neu aufgestellt und brettern jetzt noch etwas mehr.

Sharp Cut gibt sich das erste mal die Ehre in Erfurt und stehen ihrer Kumpelband in nichts nach.

also raus aus der Bude and let’s do the stomp!

Auch wenn das eigentlich klar ist aber unsere Shows sind kein Platz für Nazis, Rassisten, Sexsisten und andere Schmutzfressen. Und auch deine Grauzonepullis kannste zu Hause lassen, No Entry für Krawallbrüder, Rotz und Wasser etc.
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25.01.2020, 19:00 Uhr, L50 (Lassallestr. 50, Erfurt)
Gegendiagnose II - Beiträge zur radikalen Kritik an Psychiatrie und Psychologie und Antifeminismus vor Gericht - Über die Macht psychologischer Sachverständiger in Sexualstrafprozessen mit Cora Schmec
Buchvorstellung

2015 erschien der erste Gegendiagnose-Sammelband, im Mai dieses Jahrs
der zweite. Anlass des Buchprojektes war der Eindruck, dass eine Kritik
an der Institution und wissenschaftlichen Disziplin der Psychiatrie, wie
auch ihrer ›Schwester‹ der Psychologie, in der aktuellen linken
Gesellschaftsanalyse kaum noch eine Rolle spielt. Psychische Krisen
sowie Verhaltens- und Wahrnehmungskonflikte scheinen vielfach
unhinterfragt ein je individueller Fall für ›professionelle Hilfe‹. Eine
allzu ‚platte‘ Kritik, die psychische Krisen nur als ‚soziale
Konstruktion‘ und gesellschaftliche Zuschreibung betrachtet, erscheint
wiederum auch den Erfahrungen Betroffener nicht gerecht zu werden.

Am Samstag, den 25.01.20 wird Cora Schmechel als eine der Herausgebenden
das Gegendiagnose-Projekt als solches vorstellen. Das Anliegen von
Gegendiagnose war und ist dagegen, eine Alternative zu allzu
vereinfachten oder reformistischen Kritiken an Psychiatrie zu bieten und
auch die anti-psychiatrische und psychiatriekritische Bewegung selbst
kritisch zu betrachten. Wichtig ist uns die Institution Psychiatrie und
ihre Konzepte und Glaubenssätze in das Netz gesamtgesellschaftlicher
Machtverhältnisse einzuordnen und sie gerade auch als Institution der
Reproduktion und Stabilisierung gesellschaftlicher
Unterdrückungsverhältnisse zu betrachten.

Dann präsentiert Anne Roth als eine Autorin ihren Buch-Beitrag
„Antifeminismus vor Gericht - Über die Macht psychologischer
Sachverständiger in Sexualstrafprozessen“. Sie kritisiert den
psychiatrisch_psychologischen Umgang mit sexualisierter Gewalt, konkret
in Form der »aussagepsychologischen Glaubhaftigkeits-Gutachten«, welche
den Anspruch erheben zwischen ›falscher/eingebildeter‹ und
›richtiger/wahrer‹ Vergewaltigungs- und Missbrauchserinnerung
unterscheiden zu können. Ihr Beitrag (zusammen mit Clara Kern) weist
nach, wie diese Praktik zu einer Täter-Opfer-Umkehr beiträgt und
gesellschaftliche Machtverhältnisse stabilisiert.

25.01.2020, 23:00 Uhr, AJZ-Cafe (Vollbrachtstraße 1, Erfurt)
Keine Macht für Niemand | Rave
Wir ham geträumt, der Winter wär vorbei.
Du warst hier und wir war’n frei.
Und die Techno-Nonnen schrien...

Der Traum ist aus,
Schluss jetz mit Winterschlaf! Zeit zum Weihnachtsspeck Abschwitzen und Winterdepressionsgeister Verjagen! Schluss mit Braten, Kloß und Soß! Schluss mit Konsumträgheit und enger Hos! Reim dich oder ich fress dich! Und deswegen heißt es am 25ten Januar:

Keine Nacht für Niemand!

Gemeinsam befreien das KollekTief Luft Holen und der TraumRaum e.V. mit Euch den antikapitalistischen Geist aus der Glühweinflasche und geben alles, um den Traum wahr werden zu lassen. Es wird heiß. Es wird eng. Es wird feucht. Auf zwei Floors. Im AJZ. Am 25ten Januar. Ab 23Uhr. Bis 12Uhr (echt jetz).

Wie immer gilt auch hier: der frühe Arsch hat Platz zum Wackeln. Kein Rassismus, kein Sexismus, keine Homophobie und keine Fotos! Wer mitm Smartphone aufm Dancefloor steht hat die Kontrolle über sein Leben verloren!

Line Up:
Frida Darko - Rebellion der Träumer - Leipzig
Tony Casanova - Radikon / Station Endlos / Afterhour Sounds - Berlin
TraumRaumResidents - Erfurt
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27.01.2020, 20:00 Uhr, Offene Arbeit Erfurt (Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus)
Film: Die rote Linie - Widerstand im Hambacher Forst
FilmSchauen & Diskussion mit Menschen von Attac Erfurt und der Klima Aktion Thüringen

DIE ROTE LINIE erzählt den Protest gegen die Vernichtung des Hambacher Forstes und den Widerstand gegen den Braunkohleabbau aus Sicht verschiedener Gruppen, die sich erst alleine, dann gemeinsam gegen den Energieriesen RWE stellen. Eine lokale David-gegen-Goliath-Geschichte unabdingbar mit den global relevanten Themen Klimawandel, Energiepolitik und ziviler Protestbewegung verknüpft. Der Hambacher Forst ist zu einem Symbol des Widerstandes gegen die bisherige Energiepolitik geworden. Die Auseinandersetzungen um die Räumung des Waldes im Herbst 2018 haben gezeigt, wie dringend die Diskussion um einen früheren Braunkohleausstieg für viele Menschen ist.

DIE ROTE LINIE beobachtet, begleitet und mischt sich ein. Nebenbei erleben wir die Entstehung einer Bürger*innenbewegung, und diskutieren die Frage, wann die Rote Linie überschritten ist und ab welchem Punkt sich Menschen über die persönliche Betroffenheit engagieren.
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29.01.2020, 16:00 - 18:00, Fischmarkt Erfurt
Hoffnung. Aktion #4. Aktionsmonat "Erfurt zum sicheren Hafen!"
Am Mittwoch, den 29.01.2020 wollen wir den Fischmarkt mit einem Flashmob, der der Hoffnung gewidmet ist, füllen. Dafür brauchen wir euch und viele Regenschirme, #MitmachMittwoch!

Von jetzt auf gleich wollen wir den Fischmarkt mit Regenschirmen verdecken. In diesem Regenschirm-Meer stellen wir auf 17 Schirmen die Frage "Öffnet sich Erfurt?" in den öffentlichen Raum. Wir wollen Veränderung: Auf ein Zeichen schließen wir alle unsere Regenschirme und geben den Blick auf den Fischmarkt wieder frei. Und auf dem Boden zeigt sich ein Symbol der Hoffnung.

Du bist neugierig, was zu sehen sein wird? Dann komm vorbei! Wir treffen uns 16:30 Uhr (Vorschlag, Sonnenuntergang ist 16:45, daher latest 17 Uhr) auf dem Fischmarkt. Wir nutzen die offizielle Fischmarkt-Webcam der Stadt und eine eigene Fotoinstallation um ein eindrückliches Bild zu schaffen und festzuhalten.

Kommt zahlreich - der Flashmob ist umso eindrücklicher, je mehr wir den Fischmarkt tatsächlich füllen können! Lasst uns zeigen, dass wir Hoffnung auf ein besseres Leben in Erfurt haben!

Kundgebung der Seebrücke Erfurt
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04.02.2020, 19:00 Uhr, L50 (Lassallestr. 50, Erfurt)
Identitätspolitiken. Buchvorstellug mit Lea Susemichel
Identitätspolitiken. Konzepte und Kritiken in Geschichte und Gegenwart der Linken.

Soll linke Politik Identitäten stärken oder in Frage stellen? Ist Identität Ausgangspunkt emanzipatorischer Politik oder ihr Gegenteil?
Ausgehend von den theoriegeschichtlichen Wurzeln des Begriffs ›Identität‹ bietet Lea Susemichel einen Überblick über Diskurse und Geschichte linker Identitätspolitiken von der Arbeiter*innenbewegung über die schwarze Befreiungsbewegung bis zu (queer-)feministische Bewegungen in Europa und den USA. Ziel ist, die Solidarität zwischen den verschiedenen Kämpfen herzustellen, ohne sie dabei gleichzusetzen.

Lea Susemichel lebt in Wien und arbeitet als Journalistin, Lehrbeauftragte und Vortragende zu den Themen feministische Theorie & Bewegung und feministische Medienarbeit. Seit 2006 ist sie leitende Redakteurin des feministischen Magazins an.schläge aus Österreich.

Eine Kooperationsveranstalung von [L50], Bildungskollektiv Biko und der Rosa Luxemburg Stiftung Thüringen.
mehr: http://l50.wohnopolis.de/identit%C3%A4tspolitiken-konzepte-und-kritiken-geschichte-und-gegenwart-der-linken

05.02.2020, 19:00 Uhr, Pavillon Presse (Scherfgasse 5, Weimar)
Die Linke und die Kunst - Buchvorstellung und Diskussion
Mit Jens Kastner


»Was wollte und was will die Linke von der Kunst?«
Die Frage, welche Rolle die Kunst in gesellschaftlichen Prozessen spielt, zieht sich durch eine Vielzahl von Texten linker Theoretiker*innen.
Welcher Stellenwert wird der Kunst in der Gesamtheit gesellschaftlicher Verhältnisse darin jeweils eingeräumt? Und: Was wird jeweils von der Kunst erwartet?
Ist sie Teil emanzipatorischer Veränderungen oder steht sie ihnen im Wege?
Kenntnisreich präsentiert Jens Kastner die unterschiedlichen Positionen zur Kunst in den wichtigsten Strömungen linker Theorie.
Diese Zusammenschau dient nicht nur als lebendig geschriebene Einführung in das Thema ›die Linke und die Kunst‹.
Sie macht auch deutlich, dass innerhalb linker Theorie der Stellenwert der Kunst für die gesellschaftliche Transformation und Reproduktion
gemeinhin sehr hoch angesetzt wird und die Hoffnungen auf emanzipatorische Effekte durch und mit Kunst erstaunlich groß sind.


Eine gemeinsame Veranstaltung von Biko, der Rosa-Luxemburg-Stiftung und dem Wahlkreisbüro Steffen Dittes.
mehr: Biko

05.02.2020, 20 Uhr, Falken Ladenlokal [kany] (Thälmannstr. 26, 99085 Erfurt)
Cuba-Filmabend und Diskussion
Wir wollen uns anhand von ein paar Kurzfilmen mit der Geschichte Cubas oder der dortiges aktuellen gesellschaftlichen Situation beschäftigen und gemeinsam diskutieren.

Mehr Infos zu den Filmen, zum Regisseur (der anwesend sein wird) und zur Veranstaltung folgen auf der Website.
mehr: Falken Erfurt

13.02.2020, 19:30 Uhr, Offene Arbeit Erfurt (Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus)
Bolivien - Ende des revolutionären Zyklus? - Vom Kampf der indigenen Bewegungen in den 90er Jahren zum Rücktritt von Evo Morales
Ende 2019 trat der bolivianische Präsident Evo Morales nach fast 14 Jahren im Amt von seinem Posten zurück und verließ wenig später Bolivien, um in Mexico politisches Asyl zu beantragen. Vorangegangen waren eine umstrittene Entscheidung des bolivianischen Verfassungsgerichts, welche eine erneute Wiederwahl von Morales entgegen der Verfassung und eines Bürgerentscheids zuließ, sowie eine Präsidentschaftswahl, die von Vorwürfen der Wahlfälschung gegen die Regierung gekennzeichnet war.
Was waren die Hintergründe dieser Entwicklung? Was zeichnete die Regierungszeit von Evo Morales aus, woran sind er und seine Partei Movimiento Al Socialismo (MAS) gescheitert?
Von den Entwicklungen seit den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts, über die Wahl von Evo Morales Ende 2005 bis hin zu seinem Rücktritt wird in der Veranstaltung berichtet.

Referent: Bernd Löffler, Rosa Luxemburg Stiftung

Erster Teil einer Reihe, die sich mit aktuellen Entwicklungen in Lateinamerika befasst.
Die Reihe ist eine Kooperation von Biko, Offene Arbeit Erfurt und Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen.
mehr: Biko

04.03.2020, 19.00 Uhr, Der Laden (Trierer Straße 5, Weimar)
Der König der Vagabunden - Comiclesung
Comiclesung mit Bea Davies und Patrick Spät

„Wo der Bürger aufhört, beginnt das Paradies!“
Gregor Gog

Gregor Gog (1891-1945), landesweit berühmt als der »König der Vagabunden«, trommelt die Tippelbrüder und -schwestern zum Internationalen Vagabundenkongress zusammen und ruft den »lebenslangen Generalstreik« aus. Zwei Jahre zuvor gründete der ehemalige Matrose Gog die »Bruderschaft der Vagabunden«, um Obdachlosen zu helfen und sie politisch zu organisieren. Im gleichen Jahr veröffentlichte Gog mit „Der Kunde“ die erste Straßenzeitung Europas.
Zeitlebens kämpfte Gog gegen Ausbeutung, Faschismus und Rassismus. Der König der Vagabunden schildert das abenteuerliche und entbehrungsreiche Leben der Vagabunden in den 1920er Jahren und enthält viele O-Töne aus jener Zeit.

Ein Comic über Armut und Hoffnung, Freundschaft und Protest - und ein vergessenes Kapitel der Weimarer Republik.


Eine gemeinsame Veranstaltung von Biko, der Rosa-Luxemburg-Stiftung und dem Wahlkreisbüro Steffen Dittes.
mehr: Biko

10.03.2020, 19:30 Uhr, Offene Arbeit Erfurt (Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus)
Links der Linken - Sam Dolgoff und die radikale US-Arbeiterbewegung
Lou Marin (Marseille) liest und diskutiert das Buch von Anatole Dolgoff

Erster Teil der Reihe "Repression und Widerstand in den USA - Geschichte und Gegenwart"

Die Reihe ist eine Kooperation von Biko, Offene Arbeit Erfurt und Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen.
mehr: Biko