30.10.2020, 17:00 Uhr, Filler (Schillerstraße 44, Erfurt)
Queerfeminismus und Gewerkschaft - Workshop
Wie werden queer-feministische Ideen und Lebensentwürfe von Unternehmen vereinnahmt, um Profite zu generieren und Rechte von Arbeitnehmer*innen zu schwächen? Welche Möglichkeiten des Empowerments ergeben sich für jede*n einzelnen und wie können wir uns solidarisch zusammenschließen, um gegen Diskriminierung und Ausbeutung zu kämpfen? Welche Bedeutung hat dabei die Arbeitswelt und welche Rollen spielen die Gewerkschaften? Diese Fragen stellen wir uns gemeinsam mit Lisa, Gewerkschafterin aus Mittelhessen und (Mit-)initiatorin des Arbeitskreises „Queere Gewerkschaftsjugend“. Wir freuen uns auf Euch, Euer Interesse und Erfahrungen. Der Workshop ist offen für alle (Arschlöcher* sind selbstredend nicht erwünscht).

Max. 20 Teilnehmer*innen.

Eine Veranstaltung der DGB-Jugend-Erfurt im Rahmen der Alternativen Einführungstage "Nächste Ecke Links".

31.10.2020, 10:00 - 16:00, veto (Magdeburger Allee 180, Erfurt)
Argumentieren gegen rechts inkl. theoretischer Auseinandersetzung mit rechtspopulistischen Positionen
Im ersten Teil beschäftigen wir uns mit dem Weltbild rechter Organisationen und Parteien. Mittels Textanalyse wollen wir uns gemeinsam erarbeiten, welches Verständnis von Gesellschaft, Politik und gesellschaftlichen Konflikten dahintersteht und was inhaltlich daran eigentlich falsch ist. Im Anschluss setzen wir uns mit rechten Sprüchen oder Aussagen auseinander, die im Alltag präsent sind. Dabei werden Ansatzmöglichkeiten erarbeitet, wie diesen zu begegnen ist. Tipps und Techniken unterstützen und ermutigen, das Streitgespräch einzugehen und rechten Positionen zu widersprechen. Bitte meldet euch für den Workshop an, da der Raum leider nur Platz für 10 Personen (unter den geltenden Abstandsregeln) bietet: veto@riseup.net Der Workshop beginnt um 10.00 Uhr und endet um 16.00 Uhr. Wir machen gemeinsam eine Mittagspause. Am Abend gibt es dann den Online-Vortrag: Mit Rechten reden. Diesen können wir auch gemeinsam im veto schauen.

Eine Veranstaltung vom veto im Rahmen der Alternativen Einführungstage "Nächste Ecke Links".

31.10.2020, 18:30 Uhr, Online-Vortrag
Christine Kirchhoff: Gefühlsbefreiung by proxy. Zur Aktualität autoritärer Dispositionen
Die in den „Studien zum autoritären Charakter“ (Adorno et.al. 1950) vorgelegte Analyse faschistischer Dispositionen ist noch immer aktuell, nicht zuletzt da die Autor_innen die auch heute auch unter Linken immer wieder beliebte Auffassung kritisieren, dass faschistische Einstellungen als Resultat sozialer Missstände zu verstehen seien. In Auseinandersetzung mit den „Studien zum autoritären Charakter“ wird diskutiert, inwiefern das Bedürfnis, mit Rechten zu reden bzw. ihre Ängste verstehen zu wollen, mehr mit dem „Gefühlsbefreiungstrick“ (Adorno) zu tun haben könnte, als vielleicht auf den ersten Blick ersichtlich ist. Grundlage des Vortrages ist ein Beitrag aus dem Band „Konformistische Rebellen“, herausgegeben von Andreas Stahl u.a., Verbrecher Verlag 2020

Eine Veranstaltung vom veto im Rahmen der Alternativen Einführungstage "Nächste Ecke Links".

04.11.2020, 19:00 Uhr, Online-Vortrag
Ideologiekritik des Veganismus
Vegane Ernährung liegt im Trend und immer mehr Menschen verzichten bei der Nahrungsaufnahme und in ihrem Alltag auf tierische Produkte. Das wesentliche und handlungsleitende Motiv dürfte dabei zumeist sein, Tierleid vermeiden zu wollen. Dagegen lässt sich zunächst auch nichts einwenden. Oder doch? Bekanntlich ist der Weg zur Hölle ja gepflastert mit guten Absichten, was nicht heißen soll, dass jene deshalb ersatzlos zu verwerfen sind, sondern eher auf die Notwendigkeit hinweist, sich intensiver mit ihnen zu befassen und kritisch zu sein. Im Vortrag sollen deshalb einige Einwände angeführt werden, die einen Blick hinter das postulierte Ziel wagen und die Fundamente und Theorien betrachten, die diesem zugrunde liegen. Denn in der Regel ist es so, dass ein veganer Lifestyle nicht als Privatangelegenheit praktiziert, sondern als politische Aktion begriffen wird, die auf bestimmten (expliziten oder impliziten) Vorstellungen beruht und bestimmte Ziele verfolgt. Nimmt man das ernst, so geraten recht schnell problematische Punkte ins Visier. Neben offensichtlichen antisemitischen Ausfällen einiger prominenter Protagonisten (z.B. PETA mit der „Holocaust on your Plate"-Aktion, bei der u.a. Bilder von Leichenbergen aus Vernichtungslagern neben Bilder von toten Schweinen montiert wurden), gibt es auch subtilere Momente, die bedeutend mehrheitsfähiger sind und wesentlich seltener Gegenstand einer Kritik werden. Doch derartige Ausfälle fallen nicht aus heiterem Himmel. Neben einer kalkulierten Aufmerksamkeitsgenerierung und einem instrumentellen Verhältnis zum Holocaust, sowie einer vollkommen Pietätlosigkeit gegenüber den Opfern, spielte hier sicherlich auch eine Rolle, dass menschliches und tierisches Leben gleichgesetzt wird: Tote Menschen hier, tote Schweine dort. Die Botschaft dahinter: Hier und da Leichenberge. Wie kommt es aber dazu, dass menschliches und tierisches Leben gleichgesetzt wird? Welche Theorien stehen dahinter? Wenn man diese Fragen ernsthaft beantworten möchte, kommt man nicht darum herum, sich mit dem Konzept des Antispeziesismus zu befassen, das auch von vielen linken Tierschutz-, Tierrechts- oder Tierbefreiungsgruppen oftmals zu kritiklos übernommen wird. Dieses Konzept ist untrennbar mit zwei Namen verknüpft: Peter Singer und Richard Ryder. Vor allem die Ethik von Peter Singer soll im Vortrag in ihren Grundlagen skizziert und anschließend einer Kritik unterzogen werden. Leitende Prämisse dabei wird sein, danach zu fragen, inwiefern das Konzept des Antispeziesismus zwar zu kritisieren ist, das Ziel einer befreiten Gesellschaft, in der Mensch und Tier ohne Qualen leben können, aber beibehalten werden kann. Des Weiteren wirft der Vortrag auch einen Blick auf das Verhältnis von Konsum- und Gesellschaftskritik sowie auf Ausbeutungsverhältnisse und fragt danach, inwiefern die Kritik an den herrschenden gesellschaftlichen Verhältnisse im Kontext linker Gesellschaftskritik einen Fokus auf Tiere haben muss und - umgekehrt - warum die Kritik an Tierausbeutung sinnvoll nur in Form einer umfassenden Gesellschaftskritik formuliert werden kann. Zudem wird auf die Art und Weise, wie in der Tierbewegung agitiert wird, geblickt werden. Denn hier offenbart sich eine weitere Problematik: Die Agitation, die vorgibt, Menschen über die realen Qualen von Tieren und die Missstände in der Tierhaltung aufklären zu wollen, kommt allzu oft in der Form von Propaganda daher, die einer wirklichen Aufklärung fundamental entgegenwirkt und eher zu emotionalen Ausbrüchen und grausamen Strafwünschen führt, denn irgendwie Erkenntnis generiert oder anstößt. Methodisch ist der Vortrag, wie im Titel bereits angeführt, aufgrund seiner Intention ideologiekritisch angelegt, wobei diese verstanden wird als eine „Konfrontation der Ideologie mit ihrer eignen Wahrheit“ (Adorno 1972 [1954], S. 465). Dieses Vorgehen soll es ermöglichen, erhaltenswerte Momente der Kritik herauszustellen, die im (politischen) Veganismus bzw. in der Tierbewegung zu recht formuliert werden und gleichzeitig schonungslose Kritik an selbiger zu üben. Literatur: Adorno, T. W. (1972 [1954]). Beitrag zur Ideologienlehre. In ders. Gesammelte Schriften Band 8. Soziologische Schriften I (S. 457-477). Frankfurt am Main: Suhrkamp.

Eine Veranstaltung von Dissens im Rahmen der Alternativen Einführungstage "Nächste Ecke Links".

05.11.2020, 19:30 Uhr, Kidsclub Purpur (Teichstraße 63, Erfurt)
Filmvorführung "Kinder sind keine Rinder" über die Kinderlädenbewegung
Wir zeigen den Dokumentarfilm „Kinder sind keine Rinder“ von der feministischen Aktivistin und Filmemacherin Helke Sander aus dem Jahr 1969. Die Kinderlädenbewegung entstand in Folge von 1968 aus der neu enstandenen Frauenbewegung und wurde schnell auch von linken Männern als politisches Betätigungsfeld entdeckt. Der Anspruch war, Kinder herrschaftsfrei, antiautoritär und als Teil einer allgemeinen Befreiung der Gesellschaft emanzipatorisch zu erziehen. Unsere Falken-Arbeit im Kidsklub Purpur weist Ähnlichkeiten und Kontinuitäten zur Kinderlädenbewegung auf. Wir wollen uns mit unserer Geschichte auseinandersetzen und über linke Pädagogik heute diskutieren.

Eine Veranstaltung des Kidsclub Purpur im Rahmen der Alternativen Einführungstage "Nächste Ecke Links".

06.11.2020, 19:00 Uhr, Treffpunkt Augustinerstr./Am Hügel
Dekolonialer Stadtrundgang
Es reicht nicht aus, den deutschen Kolonialismus zeitlich und institutionell zu erweitern (von den Fuggern und Welsern Anfang des 16. Jahrhunderts bis heute), sondern das koloniale Erfurt muss auch räumlich neu verstanden werden - in seinen globalen Verflechtungen und Bedingungskonstellationen. Der dekoloniale Stadtrundgang hat einen globalgeschichtlichen Schwerpunkt und verdeutlicht damit einen zentralen Aspekt des Ansatzes der Initiative Decolonize Erfurt zur Aufarbeitung der Kolonialgeschichte.

Eine Veranstaltung von Decolonize Erfurt im Rahmen der Alternativen Einführungstage "Nächste Ecke Links".

07.11.2020, 10:30 - 13:30 Uhr, Trommsdorffstraße 5
Veganes Brunchen! Mitbring-Brunch und Diskussion
Eine Veranstaltung der BUNDjugend und Fridays for Future Erfurt im Rahmen der Alternativen Einführungstage "Nächste Ecke Links".

6.-8.11.2020, Eisenach, Erfurt, Jena, Nordhausen, Saalfeld, Suhl
Antifaschistischer & Antirassistischer Ratschlag
Seit 1991 findet der antifaschistische und antirassistische Ratschlag jährlich um den 9. November, dem Jahrestag der Reichspogromnacht, an wechselnden Orten in Thüringen statt. Ziele sind die Analyse aktueller Entwicklungen in Region und Gesellschaft, die Vernetzung sowie die Suche nach gemeinsamen Handlungsperspektiven gegen Rechts.

mehr: Aufruf und Veranstaltungsübersicht auf http://www.ratschlag-thueringen.de/

08.11.2020
Mit Nazis reden?
Regelmäßig wird versucht, mit Nazis öffentlich zu reden. Meist ist damit die Hoffnung verbunden, Rassismus und Faschismus durch einen sachlichen Dialog zu wiederlegen, die Nazis damit zu blamieren. Leider geht diese
Strategie ebenso regelmäßig nicht auf. Im zweiteiligen Vortrag begründen wir aus sozialwissenschaftlicher und aus antifaschistischer Sicht, wieso der Versuch, Nazis im offenen Dialog öffentlich zu überführen und zu wiederlegen, geradezu scheitern muss und stellen alternative Strategien zur Diskussion.

Vortrag und Diskussion vom Biko finden im Internet über Big Blue Button statt. Adresse und genaue Zeit werden noch bekannt gegeben.

Die Veranstaltung ist Teil des antifaschistischen/antirassistischen Ratschlags.

08.11.2020, 14:00 Uhr, veto (Magdeburger Allee 180, Erfurt)
Stadtrundgang zur Geschichte von Erfurt Nord
Unser 2-stündiger alternativer Stadtrundgang führt vom veto bis zur L50 durch den einst von der Arbeiterbewegung geprägten Teil nördlich der Altstadt. Mit verschiedenen Zeitzeugenberichten, Aktenauszügen und Bildern wollen wir gemeinsam mit Euch auf Spurensuche des Nationalsozialismus in Erfurt gehen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum inhaltlichen Austausch bei einer Tasse Kaffee oder Tee, sofern die aktuelle Coronasituation dies zulässt.

Eine Veranstaltung der Projektgruppe Erfurt im Nationalsozialismus im Rahmen der Alternativen Einführungstage "Nächste Ecke Links".

09.11.2020, 17:00 Uhr, Naturfreundehaus (Johannesstraße 127, Erfurt)
Workshop: Naturschutz und Rechtsextremismus
Der Workshop soll euch - die Teilnehmenden - für historische und aktuelle Verknüpfungen von Natur- und Umweltschutzthemen mit rassistischen, biologistischen und völkischen Ideologien sensibilisieren. Durch den Workshop werdet ihr in die Lage versetzt demokratiefeindliche und menschenverachtende Kontinuitäten und Denkmuster im deutschen Natur- und Umweltschutz zu identifizieren. Gemeinsam wollen wir Gegenentwürfe diskutieren.

Eine Veranstaltung der Naturfreundejugend und Fridays for Future Erfurt im Rahmen der Alternativen Einführungstage "Nächste Ecke Links".

10.11.2020, 17:00 Uhr, Treffpunkt Augustinerstr./ Am Hügel
Dekolonialer Stadtrundgang
Es reicht nicht aus, den deutschen Kolonialismus zeitlich und institutionell zu erweitern (von den Fuggern und Welsern Anfang des 16. Jahrhunderts bis heute), sondern das koloniale Erfurt muss auch räumlich neu verstanden werden - in seinen globalen Verflechtungen und Bedingungskonstellationen. Der dekoloniale Stadtrundgang hat einen globalgeschichtlichen Schwerpunkt und verdeutlicht damit einen zentralen Aspekt des Ansatzes der Initiative Decolonize Erfurt zur Aufarbeitung der Kolonialgeschichte.

Eine Veranstaltung von Decolonize Erfurt im Rahmen der Alternativen Einführungstage "Nächste Ecke Links".

11.11.2020, 19:00 Uhr
Kämpfe um Klimagerechtigkeit
Der Kampf um Klimagerechtigkeit ist nicht nur ein ökologischer, sondern ebenso ein sozialer, antikapitalistischer, emanzipatorischer, antirassistischer Kampf. Wir wollen gemeinsam einen Film anschauen, der diese Dimensionen der Klimagerechtigkeit offen legt und im Anschluss mit euch in den Austausch kommen.

Eine Veranstaltung der Klima Aktion Thüringen im Rahmen der Alternativen Einführungstage "Nächste Ecke Links. Der genaue Ort wird noch bekannt gegeben unter: http://einfuehrungstage.blogsport.de/

11.11.2020, 19:00 Uhr, Online-Vortrag
Vom „sterblichen Gott“ zum „Staat des Kapitals“ - Zur Einführung in die materialistische Staatskritik
Im März 2020, mit den ersten staatlichen Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie, war plötzlich allerorts vom Ausnahmezustand die Rede. Wenn der Staat doch - vermeintlich gegen ökonomische Interessen - in der Lage ist, Produktionsstätten zu schließen, Gottesdienste abzusagen und Demonstrationen zu verbieten, so muss er doch im Sinne Carl Schmitts souverän, also der wahre Herr der Lage sein? Kurze Zeit später, nach dem Mord an George Floyd durch die Polizei, ging eine Forderung längst nicht nur durch die USA: „Defund the Police!“ Doch ist ein Staat ohne Polizei überhaupt denkbar? Und wie ist es um die gerade erst wiederentdeckte Souveränität bestellt, wenn der Staat mit der Polizei seine Möglichkeit zur Gewalt nach innen verliert?

Der Staat ist von Widersprüchen geprägt. Diesen Widersprüchen auf die Schliche zu kommen, das ist das Programm der materialistischen Staatskritik, einer Kritik, die sich auf die Kritik der politischen Ökonomie nach Marx bezieht und deren Ziel es sein muss, ihren Gegenstand, den Staat, abzuschaffen. Dabei gibt es den Staat als solchen nicht und es gibt ihn zugleich doch: Er ist ein soziales Verhältnis der Bürger/innen, das den Staatsbürger/innen und jenen, die es verzweifelt werden wollen, zugleich verselbstständigt gegenübersteht. Neben den oben benannten Fragen soll der Vortrag eine Einführung in materialistische Staatskritik geben und zeigen, welchen Beitrag diese für eine Ideologiekritik des Staates bieten kann.

Daniel Poensgen promoviert zum Verhältnis von Staatsverständnis und Antisemitismus. Er ist Mitglied der Redaktion der Zeitschrift Pólemos (kritischetheorie.wordpress.com), für die er auch regelmäßig schreibt. Zuletzt ist von ihm dort erschienen: „Sterben für die Staatsräson. AfD und Israelsolidarität im Bundestag.“ (Pólemos #9)

Eine Veranstaltung vom veto im Rahmen der Alternativen Einführungstage "Nächste Ecke Links".

15.11.2020 - 30.11.2020, L50 (Lassallestr. 50, Erfurt)
Ausstellung: "Diktatur, Opposition, Revolution. Perspektiven auf die Demokratiebewegungen in der DDR und in Syrien"
Was haben Oppositionelle aus der ehemaligen DDR und Syrien gemeinsam? Eine ganze Menge! Der Ruf nach Bürgerrechten, Freiheit und Demokratie ist nicht nur eine Forderung damaligen DDR-Bürgerrechtsbewegung von 1989, sondern der syrischen Revolution von 2011. Und obwohl die Szenarien in den beiden Ländern unterschiedlicher nicht hätten verlaufen können: AktivistInnen aus der ehemaligen DDR und aus Syrien verfügen über gemeinsame Erfahrungen. Unsere Ausstellung arbeitet diese geteilten Erfahrungen auf. An 4 Stationen sprechen ZeitzeugInnen beider Bewegungen über Protest gegen Diktatur und Repression, ihre demokratische Visionen, Flucht- und Umbruchserfahrungen. Schautafeln geben Hintergrundinformationen zum geschichtlichen Kontext und erklären die Machtstrukturen beider Regime, Dynamiken der Proteste und Gründe für die Gewalteskalation in Syrien.

Eine Ausstellung des s.P.u.K. e.V. im Rahmen der Alternativen Einführungstage "Nächste Ecke Links".