28.04.2026, 19:00 Uhr, Schambrowski (Magdeburger Allee 90, Erfurt)
Ohne Chefs: Demokratie bei der Arbeit
Der Dokumentarfilm "Ohne Chefs" zeigt, wie Unternehmen ohne traditionelle Hierarchien funktionieren können. Er beleuchtet die Realität von Kollektivbetrieben, in denen Solidarität und gemeinschaftliches Wirtschaften im Vordergrund stehen. Der Film stellt die Frage, ob es möglich ist, ein Unternehmen ohne Chefs zu führen, und präsentiert Beispiele von Menschen, die diese Utopie in die Tat umsetzen. Die Protagonisten kämpfen für eine bessere Arbeitswelt, die auf ethischen Grundsätzen basiert und sich gegen die Ausbeutung im kapitalistischen System stellt.

Eine Veranstaltung des DGB-Bildungswerk Thüringen in Kooperation mit dem BiKo und dem Schambrowski Kino
mehr: DGB-BWT

29.04.2026, 18:00 Uhr, Falken Ladenlokal [kany] (Thälmannstr. 26, 99085 Erfurt)
Iran und Südwestasien nach nach der islamischen Revolution
Teil 2 der Veranstaltungsreihe "Iran - Geschichte, Macht und Konflikte in Südwestasien"

Mit der islamischen Revolution im Jahr 1979 wurde Iran grundlegend verändert - politisch, gesellschaftlich und ideologisch. Aus der Monarchie entstand die Islamische Republik. Während westliche Einflüsse zurückgedrängt wurden, wurde die eigene Ideologie exportiert und der Iran damit zentral für die Konflikte und das Machtgefüge der Region. In unserer Veranstaltung wollen wir diese Phase der iranischen Geschichte näher beleuchten.

30.04.2026, 19:30 Uhr, Offene Arbeit Erfurt (Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus)
Künstliche Intelligenz? Wieso Chatbots die Welt nicht schöner machen.
Seit einigen Jahren wird viel über Künstliche Intelligenz geredet. Gemeint damit sind meistens Chatbots wie ChatGPT - Webseiten, auf denen ein Computer als Gesprächspartner zur Verfügung steht. Das Versprechen dieser Technologien ist groß: Nachdem Maschinen uns in den letzten 200 Jahren manch manuelle Arbeit abgenommen haben, sollen die neuen Technologien den Menschen das Denken abnehmen. Daraus ergeben sich natürlich einige Probleme: Nur ein immenser Verbrauch von Ressourcen macht die Technologie möglich. Zudem beruht sie auf der hemmungslosen Ausbeutung menschlicher Arbeitskraft - sowohl von denen, die die Maschinen optimieren, als auch von denen, die das Material zur Verfügung stellen, mit dem die Maschinen lernen. Für die Nutzer*innen soll die Welt effektiver funktionieren: Die Maschine liefert automatische Zusammenfassungen von Filmen, Büchern, Hausaufgaben oder E-Mails - und immer mehr Filme, Bücher, Hausaufgaben und Mails werden von der Maschine geschrieben. Man fragt sich: Ist das wirklich effektiv? Wenn ja, für welchen Zweck? Ist es »intelligent«, was die Maschine da tut? Und weiter: Wollen wir in einer Welt leben, in der Maschinen uns in dieser Art das Denken abnehmen? Die Veranstaltung beantwortet diese Fragen und begründet damit, wieso es gute Gründe gibt, den aktuellen Versprechungen der Technikkonzerne skeptisch gegenüber zu stehen.

02.05.2026, 17:00 Uhr
Stadtrundgang anlässlich der Zerschlagung der freien Gewerkschaften durch die Nationalsozialisten vor 93 Jahren
Am 2. Mai 1933 stürmten die Nationalsozialisten im gesamten deutschen Reichsgebiet die Gewerkschaftshäuser, verhafteten die anwesenden Funktionär*innen und beschlagnahmten gewerkschaftliches Eigentum. Auch in Erfurt wurden an diesem Tag Gewerkschafter*innen mit erhobenen Händen durch die Innenstadt in das Polizeigefängnis auf den Petersberg geführt und dort eingesperrt. In einem Stadtrundgang erinnern wir an diese Ereignisse vor 93 Jahren.

Treffpunkt: Haus zum Regenborgen in der Johannesstraße 55, Erfurt

06.05.2026, 18:00 Uhr, Falken Ladenlokal [kany] (Thälmannstr. 26, 99085 Erfurt)
Iran und Südwestasien nach dem 7. Oktober
Teil 3 der Veranstaltungsreihe "Iran - Geschichte, Macht und Konflikte in Südwestasien"

Die Veranstaltung behandelt die Folgen der islamischen Revolution von 1979 und Irans wachsenden Einfluss in Südwestasien nach dem 7. Oktober. Sie zeugt, wie Iran zu einem zentralen Akteur wurde und welche Strategien hinter seinem Einfluss stehen.

08.05.2026
Gold statt Braun
Am Tag der Befreiung ruft eine Initiative "Gold statt Braun" dazu auf, "Gesicht zu zeigen, gegenzuhalten und sich zu den Werten einer offenen Gesellschaft zu bekennen", "ein gemeinsames Zeichen gegen Hass und Hetze, Rassismus, Rechtsradikalismus, Antisemitismus und Diskriminierung [zu] setzen".

Wer sich daran beteiligen möchte, kann Dienstag-Freitag, 12-18 Uhr Plakate im Kunsthaus Erfurt abholen.
mehr: mehr bei der Ständigen Kulturvertretung

08.05.2026, 18:30 Uhr, RosaLuxx (Eisenach, Georgenstraße 48)
Buchvorstellung "Worüber wir streiten müssen"
Linke Politik ist geprägt von Konflikten: Zwischen Anarchismus und Kommunismus, Reform und Revolution, Kollektiv und Individualismus, Antinationalismus und internationaler Solidarität. Wer sich links verortet, landet schnell in Debatten, die so alt wie aktuell sind.

Das Büchlein »Worüber wir streiten müssen« bietet einen Überblick zu zentralen Konfliktlinien linker Theorie und Bewegung. Es erzählt von historischen Auseinandersetzungen und heutigen Grabenkämpfen, benennt Unterschiede und Gemeinsamkeiten - und versucht, einen Weg zwischen Beliebigkeit und Besserwisserei, zwischen Sektierertum und Einheitsfront zu finden und dabei das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren: eine befreite Gesellschaft, in der ein gutes Leben für alle möglich ist.

Die Buchvorstellung widmet sich der Frage, warum Linke so erbittert streiten, es geht um 2-3 konkrete Konflikte und um ein paar Vorschläge dazu, wie man besser streiten kann.

Eine Kooperation von Bildungskollektiv Biko und Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen
mehr: Webseite zum Buch beim Verlag

09.-10.05.2026 , Jena (Ort nach Anmeldung)
Sexualisierte Gewalt thematisieren: Workshop zu solidarischem Umgang und Verantwortungsübernahme über Einzelfälle hinaus
Sichtbar & Selbstbestimmt ist eine selbstorganisierte Gruppe von Betroffenen von sexualisierter Gewalt/Vergewaltigung. Wir wünschen uns, dass auch nicht-Betroffene Menschen Verantwortung übernehmen, dass wir sexualisierte Gewalt/Vergewaltigung als Thematik begreifen, die jede Person etwas angeht - über den Einzelfall hinaus. Deshalb richtet sich dieser Workshop an Personen, die ein ernsthaftes Interesse an der Auseinandersetzung mit dem Thema haben, Betroffenen-Perspektiven kennenlernen wollen, andere Menschen unterstützen oder Verantwortung auch jenseits von konkreten Gewaltereignissen übernehmen möchten. Dich erwartet eine Vielfalt von Methoden: Kleingruppenaustausch, Audio- und Videoformate, stille Einzelarbeit und ein Reflexionsmodul zur Nachbearbeitung.

TERMIN: 09.05.2026 (10-18h) und 10.05.2026 (10-16:30h)
ORT: Jena, genauer Ort wird nach Anmeldung bekanntgegeben
FÜR WEN: alle (Die Workshop-Inhalte richten sich vornehmlich an Personen, die selbst nicht sexualisierte Gewalt/Vergewaltigung er-/überlebt haben.)
TEILNAHMEBEITRAG: 0-150 € (Solidarkonzept, nähere Infos bei Anmeldung)
ANMELDUNG: ws-sise@riseup.net
SONSTIGES: Der Workshop findet in deutscher Lautsprache statt, um Mittagsverpflegung (vegan) und Pausensnacks wird sich gekümmert.

Bei Fragen und Unsicherheiten: einfach mailen. Wir freuen uns auf dich!
Sichtbar & Selbstbestimmt

24.-26.5.2026, von Erfurt nach Berlin
Antimilitaristische Städtefahrt nach Berlin
Wir wollen gemeinsam herausfinden, warum diese Themen gerade so präsent sind und wie wir uns für eine friedliche Zukunft einsetzen können.

Dich erwartet ein Wochenende in Berlin mit anderen Jugendlichen:

Diskutieren, entspannen, Neues entdecken und die Stadt erleben!

Mit dabei:

Gespräche mit Anti‑Kriegs‑Aktivist*innen
Besuch im Anti‑Kriegs‑Museum
Mitgestaltung des Programms

Du bist 14-17 Jahre alt und hast Lust mitzukommen?

Anmeldung bei den Falken.
mehr: Falken Erfurt

28.05.2026, 19:30 Uhr, Offene Arbeit Erfurt (Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus)
„Verlassene Orte. Ende und Anfänge in einer menschenleeren Welt“ von Cal Flynn - Einführung und Lesung mit Bernd Löffler
Die Autorin besuchte Orte, die von Menschen zerstört bzw. verlassen wurden und beobachtet, wie sich diese im Laufe der Zeit veränderten. Beispielsweise eine Salzwüste in Kalifornien, das Katastrophengebiet rund um den ehemaligen Atommeiler von Tschernobyl, die Schlachtfelder von Verdun und eine verseuchte Bucht in New Jersey. Und sie nimmt überraschenden Veränderungen wahr.
Eine Veranstaltung der Offenen Arbeit Erfurt in Kooperation mit dem Lothar-Kreissig-Ökumenezentrum der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland und dem Biko e.V.

31.05.2026, 14:00 Uhr, Eisenberg
Buchvorstellung "Worüber wir streiten müssen"
Linke Politik ist geprägt von Konflikten: Zwischen Anarchismus und Kommunismus, Reform und Revolution, Kollektiv und Individualismus, Antinationalismus und internationaler Solidarität. Wer sich links verortet, landet schnell in Debatten, die so alt wie aktuell sind.

Das Büchlein »Worüber wir streiten müssen« bietet einen Überblick zu zentralen Konfliktlinien linker Theorie und Bewegung. Es erzählt von historischen Auseinandersetzungen und heutigen Grabenkämpfen, benennt Unterschiede und Gemeinsamkeiten - und versucht, einen Weg zwischen Beliebigkeit und Besserwisserei, zwischen Sektierertum und Einheitsfront zu finden und dabei das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren: eine befreite Gesellschaft, in der ein gutes Leben für alle möglich ist.

Die Buchvorstellung widmet sich der Frage, warum Linke so erbittert streiten, es geht um 2-3 konkrete Konflikte und um ein paar Vorschläge dazu, wie man besser streiten kann.

Eine Kooperation von Bildungskollektiv Biko und Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen
mehr: Webseite beim Verlag

04.06.2026, 19:30 Uhr, Offene Arbeit Erfurt (Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus)
„Aktuelle Entwicklungen in Mittel- und Südamerika“ Vortrag und Diskussion mit Bernd Löffler
Mit dem Machtantritt der US-Administration unter Donald Trump hat sich die Situation in vielen lateinamerikanischen Ländern deutlich verschärft. In immer mehr Staaten kommen autoritär-libertäre Regierungen an die Macht, die Ausbeutung und Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen nimmt immer schneller an Fahrt auf und es setzt sich nach der „Rosaroten Welle“ ein Backlash auch der wenigen Errungenschaften aus dieser Zeit durch.
Wie sehen die Entwicklungen konkret aus? In der Veranstaltung wird ein Überblick der Lage in den verschiedenen Staaten geboten und anschließend ein Fazit der Entwicklungen sowie perspektivische Möglichkeiten für eine neue Linke diskutiert.

Eine Veranstaltung der Offenen Arbeit Erfurt in Kooperation mit dem Lothar-Kreissig-Ökumenezentrum der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland und dem Biko e.V.

18.06.2026, 18:00 Uhr
Historische Radtour "Erfurt im Nationalsozialismus"
Treffpunkt: Thüringenhalle

Projektgruppe "Erfurt im Nationalsozialismus"


20.06.2026 - Zeit und start Ort tba
CSD Jena

24.06.2026, 15:00 Uhr, Erfurt HbF
Demo anlässlich Nazi-Angriff
Anlässlich eine kürzlich erfolgen Nazi-Angriffs mobilisiert "Rotes Erfurt" über Social-Media-Kanäle zu einer Demo "Faschistischen Angriffen gemeinsam entgegen treten".

17.07.2026, 18:00 Uhr
Historischer Stadtrundgang anlässlich des 90. Jahrestages des Beginns des Spanischen Bürgerkriegs
Treffpunkt: Domplatz

Projektgruppe "Erfurt im Nationalsozialismus"

13.08.2026, 18:00 Uhr
Historischer Stadtrundgang "Frauen im Nationalsozialismus"
Treffpunkt: Fischmarkt

Projektgruppe "Erfurt im Nationalsozialismus"

Herbst 2026
Reihe zu Neoliberalismus
Wir wollen und im Herbst mit Neoliberalismus auseinandersetzen. Die genaue Planung steht noch aus, aber es zeichnet sich ab, dass wir über Ideologie und die konkrete Politik sprechen, über Kultur, Subjektivität und Beziehungen im Neoliberalismus. Dabei steht natürlich auch die Frage nach einem möglichen Ende (oder einer aktualisierten, noch autoritäreren Variante) des Neoliberalismus im Raum.

11.09.2026, 18:00 Uhr
Historischer Stadtrundgang "Denk mal! Orte des Erinnerns an den Nationalsozialismus in Erfurt"
Treffpunkt: Reglerkirche in der Bahnhofstraße

Projektgruppe "Erfurt im Nationalsozialismus"

18.10.2026, 14:00 Uhr, veto (Magdeburger Allee 180, Erfurt)
Historischer Stadtrundgang "Arbeiterbewegung und Nationalsozialismus im Erfurter Norden"
Treffpunkt: veto, Magdeburger Allee 180

Projektgruppe "Erfurt im Nationalsozialismus"

08.11.2026, 15:00 Uhr
Historischer Stadtrundgang zu Antisemitismus im Nationalsozialismus anlässlich des Gedenkens an den Novemberpogrom von 1938
Treffpunkt: Synagoge am Max Cars Platz 1

Projektgruppe "Erfurt im Nationalsozialismus"