14.02.2023, 16:00 Uhr, Marktplatz, Jena
One Billion Rising - eine Milliarde erhebt sich gegen Gewalt an Frauen
Tanzt mit uns, Streikt mit uns, Demonstriert mit uns!

An diesem weltweiten Aktionstag gegen Gewalt an Frauen, wollen wir uns gemeinsam zum Tanzen erheben und zusammenkommen. Lasst uns zeigen, wie viele wir sind, die Gewalt gegen Frauen und Mädchen nicht länger dulden.

Wir tanzen zusammen zum Lied „Break the Chain“, das ihr z.B. hier finden könnt: http://www.onebillionrising.de/musik-seite/

Meldet euch bei uns an, wenn ihr mit uns gemeinsam aus Erfurt anreisen wollt!
mehr: Frauenzentrum Brennessel

15.-19.2.2023 / Anmeldung bis 31.1.2023, Graz
Bildungsfahrt „Emanzipatorische Kommunalpolitik“
Die Bildungsfahrt „Emanzipatorische Kommunalpolitik“ vom 15. bis 19. Februar 2023 nach Graz soll dazu dienen, mit der Grazer KPÖ, aber auch der außerparlamentarischen Linken in Graz in einen Austausch über Möglichkeiten und Grenzen linker, emanzipatorischer Kommunalpolitik zu kommen.

Der Teilnahmebeitrag beträgt 120 Euro und beinhaltet die An- und Abreise mit der Bahn (Saalfeld-Graz), Busfahrten in der Region, Unterkunft im Vierbettzimmer, Frühstück sowie die Programmkosten.

Anmeldung bitte bis 31. Januar 2023 an info@haskala.de

Einen finanziellen Zuschuss für die Reise beantragen?! Am Geld soll die Teilnahme nicht scheitern! Rückfragen zu finanzieller Unterstützung an die RLS Thüringen an Volker.Hinck@rosalux.org.

Reiseleitung: Katharina König-Preuss

Veranstalter: Rosa Luxemburg Stiftung Thüringen.
mehr: RLS Thüringen

16.02.2023, 19:30 Uhr, Offene Arbeit Erfurt (Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus)
Medien in Krise und Kritik
Im Gespräch mit Heiko Hilker (Medienpolitiker) und Axel Hemmerling (Journalist, u.a. MDR)

Mit Dr. Heiko Hilker (DIMBB) und Axel Hemmerling (MDR)

Die deutschen Medien stehen in der Kritik, sie hätten in der aktuellen und den früheren Krisen vor allem regierungsnah und einseitig berichtet. Viele Umfragen und Forschungen stellen einen zunehmenden Vertrauensverlust in der Bevölkerung fest. Einige Studien haben gezeigt, dass dieser Vertrauensverlust nicht unbegründet ist und es eine einseitige Berichterstattung vieler Medien kein Einzelfall war.
Im Vortrag und Diskussion soll es um Fälle einseitiger Berichterstattung, den Handlungsrahmen und die Spielräume der Medien sowie die gesellschaftliche Notwendigkeit eines kritischen Journalismus gehen.

Veranstaltungstext kommt demnächst.
mehr: RLS Thüringen

16.02.2023, 19:00 Uhr, Kulturbaustelle (Friedrich-König-Straße 35, Suhl)
Warum die Legalisierung von Cannabis eine soziokulturelle Errungenschaft ist
Mit Stefan Räthel (Deutscher Hanfverband) und Frank Tempel, ehem. MdB

Die Prohibition, die viele Biografien durch Kriminalisierung und Strafverfolgung zerstört hat, ist auch eine Geschichte der Legalize -Bewegung, die sich für Selbstbestimmung und Entkriminalisierung eingesetzt hat. Mit der Umsetzung der kontrollierten Abgabe von Cannabis soll über Konsequenzen in Pro und Contra diskutiert werden und gleichzeitig auf die Doppelmoral der Gesellschaft gegenüber "legalen" Drogen aufmerksam gemacht werden.

Gemeinsam mit dem Suhler Gesprächsforum „Alternativ"
mehr: RLS Thüringen

19.02.2023, dezentral
3. Jahrestag des rassistischen Anschlags in Hanau: dezentrale Aktionen
Am 19.02.2023 jährt sich der rassistische Terroranschlag von Hanau zum dritten Mal. Drei Jahre ohne Ferhat Unvar, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Vili Viorel Păun, Mercedes Kierpacz, Kaloyan Velkov, Fatih Saraçoğlu, Sedat Gürbüz und Gökhan Gültekin.

Am 19. Februar 2023 wird es den Tag über auf den Friedhöfen in Hanau, Dietzenbach und Offenbach stilles Gedenken geben.

Um 16 Uhr ruft ein lokales Bündnis zu einer Kundgebung auf den Hanauer Marktplatz mit anschließender Demonstration auf. Am Abend werden wir wieder an den beiden Tatorten zusammenkommen. Dafür bitten wir Unterstützungsinitiativen aus dem Rhein-Main-Gebiet, für den 19.02.2023 nach Hanau zu mobilisieren.

Auf bundesweiter Ebene rufen wir auch für den dritten Jahrestag wieder zu dezentralen und vielfältigen Gedenk- und Solidaritätsaktionen auf. Bitte meldet Euch bei uns, wenn Ihr etwas plant, damit wir es mit veröffentlichen können. 
KONTAKT info@19feb-hanau.org
mehr: Info via Antifa Frankfurt

23.02.2023, 19:30 Uhr, Offene Arbeit Erfurt (Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus)
Zwischen Mettigel und Low-Carb-Gemüse II : Avocados, Quinoa, Wasser, Kleinbauern und Drogenproduktion
Der Mexikanische Bundesstaat Michoacan ist eines der Anbaugebiete von Avocados, einer Frucht, die in Deutschland immer beliebter wird. Mit Folgen: In Michoacan haben Drogenproduzenten Avocado als Geschäftsbereich erschlossen und ordnen den Markt mit brutaler Gewalt.

Eine andere Art der Enteignung dreht sich um Quinoa. Ursprünglich eine identitätsstiftende Pflanze für die indigenen Menschen des Andenraums, ist Quinoa mittlerweile ein Lifestyle-Produkt für die urbanen Mittel- und Oberschichten des globalen Nordens geworden.

Sowohl gegen die Drogenbanden wie auch gegen die fortgesetzte Aneignung indigenen Wissens regt sich Widerstand. Die linken Regierungen von Bolivien und Ecuador sind mit dem Versprechen des „Buen Vivir“ und der Stärkung der autonomen Rechte der Indigenen angetreten. Welche Antworten bietet das für die fortgesetzte Ausbeutung und Enteignung? Wir diskutieren das bei Avocadocreme und Tortilla-Chips.

Die Reihe ist eine Kooperation des Bildungskollektiv Biko mit der Offenen Arbeit Erfurt und "Thüringen entwickeln. Eine Welt", gefördert durch "Engagement Global" mit Mitteln des BMZ mit Unterstützung der Thüringer Staatskanzlei.
mehr: http://mettigel.arranca.de

23.02.2023, 19:00 Uhr, EmpowerMensch (Thälmannstr. 50, Erfurt)
Film und Gespräch «Gefängnis oder Exil - abgesetzte Bürgermeister*innen im Exil»
2015 beendete die türkische Regierung und Präsident Recep Tayyip Erdoğan den Friedensprozess mit der kurdischen Guerilla und der Arbeiterpartei PKK. In Folge entfaltete sich die Repression gegen die kurdische Freiheitsbewegung in der Türkei erneut und demokratische Rechte wurden massiv eingeschränkt. Tausende wurden im Rahmen einer vermeintlichen Terrorismusbekämpfung verhaftet und kurdische Städte in Militäroperationen zerstört.

In der Dokumentation, produziert von Şerif Çiçek, Onur Güler und Adil Demirci, werden die Repressionen gegen gewählte Politiker*innen und die pro-kurdische HDP näher dargestellt, sowie die Politik der Zwangsverwaltung und Aufhebung der Immunität von Abgeordneten thematisiert. Dabei werden die Geschichten von Nursel Aydoğan (ehem. HDP-Abgeordnete, jetzt wohnhaft in Deutschland), Fırat Anlı (abgesetzter Oberbürgermeister von Diyarbakir, jetzt wohnhaft in der Schweiz) sowie Zülküf Karatekin (abgesetzter Bürgermeister von Kayapinar-Diyarbakir, jetzt wohnhaft in Österreich) erzählt. Den drei Politiker*innen drohen in der Türkei lange Haftstrafen. Sie berichten über die Folgen der Repressionen auf sie und ihre Familien, ihre Entscheidung ins Exil zu gehen, und ihre aktuelle Situation. Derzeit leben mehr als 20 Abgeordnete und Bürgermeister*innen der HDP im Exil. Im Film (OV mit deutscher Untertitelung) sprechen die drei Politiker*innen in ihrer jeweiligen Muttersprache: Türkisch, Kurmanci und Zazaki.

Adil Demirci sowie wird Nursel Aydogan (ehem. HDP-Abgeordnete) stehen für ein Gespräch im Anschluss zur Verfügung.
mehr: RLS Thüringen

24.02.2023, 19:00 Uhr, Offene Arbeit Erfurt (Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus)
11. Offenes antifaschistisches Treffen Erfurt
Infos folgen
mehr: OAT Erfurt

02.03.2023, 19:30 Uhr, Offene Arbeit Erfurt (Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus)
Zwischen Mettigel und Low-Carb-Gemüse III : Tee
Tee ist die Kolonialware par excellence: Aus China nach Europa importiert, im 19. Jahrhundert von der britischen Kolonialmacht in Indien kultiviert, steht die Pflanze wie kaum eine andere für koloniale und neokoloniale Ausbeutung. Anders als beim Kaffee gibt es wenig Direktimport, wenige Kollektivbetriebe, wenig Bewusstsein dafür, dass man sich beim Teegenuss eine jahrhundertelange Geschichte der Unterdrückung verlässt. Bio-Tees versprechen zumindest, dass die Landarbeiter*innen sich nicht mit Pestiziden vergiften, andere Lebensmittel-Labels sollen bezeugen, dass verlässliche und existenzsichernde Löhne gezahlt werde. Die Glaubwürdigkeit der Versprechen ist umstritten.

Nach einem Input zu den Produktionsbedingungen trinken wir trotzdem eine schöne Tasse Tee und sprechen abschließend darüber, wie wir Essen und Trinken im Spätkapitalismus gestalten können und wollen.

Die Reihe ist eine Kooperation des Bildungskollektiv Biko mit der Offenen Arbeit Erfurt und "Thüringen entwickeln. Eine Welt", gefördert durch "Engagement Global" mit Mitteln des BMZ mit Unterstützung der Thüringer Staatskanzlei.
mehr: http://mettigel.arranca.de

02.03.2023, 18:00 Uhr, Offene Arbeit Erfurt (Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus)
Anlaufstelle Rote Hilfe Erfurt
Repressionsbetroffen? Keine Panik!

Bei Fragen, Gedanken, Anregungen etc. zum Thema Repression im lokalen / regionalen Kontext lädt die Rote Hilfe Erfurt einmal im Monat zur "Anlaufstelle" ein. Immer am ersten Donnerstag im Monat von 18 bis 19 Uhr.
mehr: Rote Hilfe OG Erfurt

21.03.2023, 19:00 Uhr, Offene Arbeit Erfurt (Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus)
SciFi und Gesellschaft 1: Space is the Place
Beeindruckt von der Erfahrung, mit einem Raumschiff die Erde und den dort herrschenden Rassismus hinter sich gelassen zu haben, kehrt Sun Ra zurück, um alle Afroamerikaner*innen für den Exodus ins All zu gewinnen. Der experimentelle, englischsprachige Film gilt als wichtiges Werk des Afrofuturismus und zeigt rassistische und sexuelle Gewalt.

Nach einer kurzen Einführung sehen wir uns gemeinsam den Film an und diskutieren danach.

Die Veranstaltung ist Teil der Film- und Veranstaltungsreihe "Science-Fiction und Gesellschaft", einer Kooperation des Bildungskollektiv Biko mit der Offenen Arbeit und der Rosa Luxemburg-Stiftung Thüringen.
mehr: http://scifi.arranca.de

23.03.2023, 14:00 Uhr
Workshop "Wie umgehen mit Repression"?
Repression ist Dauerthema für alle Akteure, die entschieden gegen soziale Probleme eintreten, entsprechend sind relativ viele Menschen, die in linken Bewegungen aktiv sind, früher oder später damit konfrontiert. Ausmaß, Strategie und Charakter von Repression sind aber oft nicht vorhersehbar und manchmal skandalös - wobei es nur selten gelingt, die breitere Öffentlichkeit von letzterem zu überzeugen, was auch daran liegen mag, dass linke Anti-Repressions-Kampagnen sich in der Regel an Einzelfällen abarbeiten, ohne Kontinuitäten zu thematisieren. An dieser Stelle setzt der Workshop an: Wir wollen einen Nachmittag lang strategisch diskutieren, wie ein besserer Umgang mit Repression aussehen kann.

Die Veranstaltung ist Teil einer Biko-Reihe zu Polizei und Repression in Kooperation mit der Offenen Arbeit Erfurt, der OG Erfurt der Roten Hilfe und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen.

Anmeldung an repressionsworkshop2023@arranca.de.

30.03.2023, 19:00 Uhr, Offene Arbeit Erfurt (Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus)
SciFi und Gesellschaft 2: Der schweigende Stern (DDR, 1960)
In einer fernen Zukunft: Auf der Erde werden Signale von der Venus empfangen. Die weltweite Föderation schickt ein international besetztes Raumschiff, um dem nachzugehen. Die mit großem Aufwand produzierte Adaption eines Romans von Stanisłav Lem ist ein herausragendes Beispiel für das utopische Genre im Staatssozialismus.

Nach einer kurzen Einführung sehen wir uns gemeinsam den Film an und diskutieren danach.

Die Veranstaltung ist Teil der Film- und Veranstaltungsreihe "Science-Fiction und Gesellschaft", einer Kooperation des Bildungskollektiv Biko mit der Offenen Arbeit und der Rosa Luxemburg-Stiftung Thüringen.
mehr: http://scifi.arranca.de

04.04.2023, 19:00 Uhr, Offene Arbeit Erfurt (Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus)
SciFi und Gesellschaft 3: Vortrag und Diskussion zur gesellschaftlichen Bedeutung von Science Fiction
Science-Fiction als Illustration einer möglichen Zukunft ist immer auch ein Kommentar zur Entstehungsgesellschaft, Anzeiger von zeitgenössischen Hoffnungen und Befürchtungen. Das eröffnet die Frage nach der gesellschaftspolitischen Bedeutung der Werke in ihrem Entstehungskontext. SF-Werke sind aber nicht nur Spiegel der Ideologien ihrer Zeit. Sie können viel mehr sein! Bei der Diskussionsveranstaltung diskutieren wir, was Science-Fiction zu einer Kritik der Gegenwartsgesellschaft beitgetragen hat bzw. beitragen kann.

Die Veranstaltung ist Teil der Film- und Veranstaltungsreihe "Science-Fiction und Gesellschaft", einer Kooperation des Bildungskollektiv Biko mit der Offenen Arbeit und der Rosa Luxemburg-Stiftung Thüringen.
mehr: http://scifi.arranca.de

06.04.2023, 18:00 Uhr, Offene Arbeit Erfurt (Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus)
Anlaufstelle Rote Hilfe Erfurt
Repressionsbetroffen? Keine Panik!

Bei Fragen, Gedanken, Anregungen etc. zum Thema Repression im lokalen / regionalen Kontext lädt die Rote Hilfe Erfurt einmal im Monat zur "Anlaufstelle" ein. Immer am ersten Donnerstag im Monat von 18 bis 19 Uhr.
mehr: Rote Hilfe OG Erfurt

08.04.2023
Ostermarsch Thüringen
Aktuelles irgendwann z.B. bei der Landesvereinigung VVN-BdA.
mehr: Landesvereinigung VVN-BdA

16.04.2023, Appellplatz, Buchenwald
Buchenwald-Gedenken
Aktuelles irgendwann beim VVN-BdA Thüringen
mehr: Landesvereinigung VVN-BdA

18.04.2023, 19:00 Uhr, Offene Arbeit Erfurt (Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus)
SciFi und Gesellschaft 4: Stalker (UdSSR 1979)
Stalker ist eine Interpretation von "Picknick am Wegesrand", einer Abenteuergeschichte über "die Zone", in der die Hinterlassenschaften eines außerirdischen Besuchs der Entdeckung harren. Mit einer bemerkenswerten Ästhetik zeigt der Film die Reise dreier Suchender, die in einer apokalyptischen Kulisse auf Erlösung hoffen.

Nach einer kurzen Einführung sehen wir uns gemeinsam den Film an und diskutieren danach.

Die Veranstaltung ist Teil der Film- und Veranstaltungsreihe "Science-Fiction und Gesellschaft", einer Kooperation des Bildungskollektiv Biko mit der Offenen Arbeit und der Rosa Luxemburg-Stiftung Thüringen.
mehr: http://scifi.arranca.de

11.05.2023, 19:30 Uhr, Offene Arbeit Erfurt (Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus)
Und dann kam die Polizei ... Historisch-kritischer Liederabend zu Polizei und Justiz
Ob "Polizei, Osterei" oder "Fuck the Police", seit es die Polizei gibt, werden Lieder gesungen, die sich mit der Obrigkeit auseinandersetzen. Mal spöttisch, mal agressiv, manchmal auch versöhnlich oder anbiedernd. Wir hören schöne, krasse, merkwürdige und beeindruckende Lieder aus den letzten 100 Jahren und sprechen über das subversive Potential und die mobilisierende Kraft der Musik. Bringt gerne eigene Musikbeispiele mit oder schickt sie vorher an polizeischutz@arranca.de

Die Veranstaltung ist Teil einer Biko-Reihe zu Polizei und Repression in Kooperation mit der Offenen Arbeit Erfurt, der OG Erfurt der Roten Hilfe und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen.
mehr: http://biko.arranca.de

18.-21.5.2023
30. Antifa-Fahrt des TVVN-BdA
"Am 18. Mai werden wir gemeinsam mit einem Reisebus nach Litoměrice fahren, wo wir die kommenden zwei Nächte verbringen. Geplante Haltepunkte des Busses sind: Eisenach, Erfurt, Jena sowie Gera. Kurz vor Litoměrice halten wir am ehemaligen Lagerkrematorium des Außenlagers Leitmeritz für ein gemeinsames Gedenken. Hier befand sich das größte Außenlager des KZ Flossenbürg. Etwa 18.000 Häftlinge durchliefen dieses Arbeitslager, circa 4.500 überlebten diese Tortur nicht.
Am Freitagmorgen fahren wir in das benachbarte Terezín, wo das so genannte „Ghetto Theresienstadt“ eingerichtet war. Es war als Sammel- und Durchgangslager T eil des nationalsozialistischen Zwangslagersystems. Bis Mai 1945 waren insgesamt 141.000 Menschen hier inhaftiert, darunter 15.000 Kinder. Heute ist die ehemalige Garnisonsstadt wieder bewohnt. In der „Kleinen Festung“ befindet sich eine Gedenkstätte, durch welche wir geführt werden.
Am Samstag führt uns der Weg nach Lidice, ein kleiner Ort 20 km westlich von Prag. Als Heydrich in Prag ermordet wurde, statuierten die Nazis am 10. Juni 1942 in Lidice ein Exempel und verübten ein Massaker an allen Männern des Ortes. Die Frauen wurden nach Ravensbrück deportiert. Die verbliebenen Kinder wurden im Vernichtungslager Chelmno vergast. Der Ort selbst wurde dem Erdboden gleichgemacht. An der Stelle des früheren Ortes befinden sich heute eine Gedenkstätte und ein Museum, durch welche wir geführt werden. Die letzte Nacht werden wir in einem Botel (halb Boot, halb Hotel) in Prag auf der Moldau verbringen, um am Sonntag ausgeruht die Rückfahrt anzutreten.
Der T eilnehmendenbeitrag beträgt 150,00 Euro. Darin enthalten ist die Busreise, die Übernachtungen, das Frühstück sowie Führungen und Eintrittsgebühren. Mittagessen und Abendbrot ist auf Selbstkostenbasis. Abends ist jeweils ein Restaurant für uns reserviert. In Litoměrice und in Prag gibt es aber auch Kaufhallen und Imbisse in der Nähe.
Wer Interesse oder Fragen zur 30. Antifa-Fahrt hat, kann sich bei mir melden unter: engel.tvvdn.bda@gmail.com"
mehr: Landesvereinigung Thürinden VVN-BdA

25.05.2023, 19:30 Uhr, Offene Arbeit Erfurt (Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus)
Was tun, wenn’s brennt?
Wer aktiv gegen Nazis, Klimawandel oder Anderes eintritt, hat früher oder später mit Repression zu tun: Widerstand wird kriminalisiert, Mitstreiter*innen angeklagt, verprügelt oder verhaftet. Die Rote Hilfe ist ein Solidaritätsverein mit dem Ziel, gemeinsam und solidarisch auf Repression zu reagieren - durch politische Begleitung von Prozessen und Verfahren, aber auch mit finanzieller Hilfe. Bei der Veranstaltung gibt die RH-Ortsgruppe Erfurt einen allgemeinen Überblick über Formen von Repression und die Möglichkeiten, ihr zu begegnen.

Die Veranstaltung ist Teil einer Biko-Reihe zu Polizei und Repression in Kooperation mit der Offenen Arbeit Erfurt, der OG Erfurt der Roten Hilfe und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen.
mehr: https://rotehilfeerfurt.blackblogs.org/

03.06.2023
Save the Date: Hausfest veto/stattschloss

19.-26.8.2023
Jugendgedenkstättenfahrt zu den Stätten des Holocaust in Warschau, Łódź und Chełmno
Im Mittelpunkt unserer Gedenkstättenfahrt steht die Geschichte des jüdischen Ghettos in Łódź (von den Nazis Litzmannstadt genannt), sowie das Mordlager Kulmhof in Chełmno. Beide Orte sind im Vergleich zu anderen Verbrechenskomplexen der NS-Vernichtungspolitik in der bundesdeutschen Erinnerungskultur kaum präsent, gleichwohl sind sie im System der NS-Vernichtung von zentraler Bedeutung und stehen am Ausgangspunkt der systematischen Ermordung europäischer Jüdinnen und Juden.

Der Teilnahmebeitrag beträgt 275 Euro und beinhaltet die An- und Abreise mit der Bahn (Berlin- Warschau - Lodz), Busfahrten in der Region, Unterkunft im Zweibettzimmer (Lodz und Warschau) bzw. Vierbettzimmer (Berlin), Verpflegung sowie die Programmkosten.

Die Reise richtet sich an junge Erwachsene im Alter von 18 bis 26 Jahren.

Die Gedenkstättenfahrt wird als Bildungsurlaub/Bildungsfreistellung angeboten.
mehr: RLS Thüringen