17.03.2026, 18:00 Uhr, Filler (Schillerstraße 44, Erfurt)
Input: How to Bündnissarbeit
Von: 8. März-Bündnis

18.03.2026, 16:30 Uhr, Green Island (Hesseröder Straße 8, 99734 Nordhausen)
Briefe-ins-Gefängnis und Filmabend zum Tag der politischen Gefangenen
Wir wollen uns zum diesjährigen Tag der politischen Gefangenen, den 18.03.26, solidarisch mit den Menschen zeigen, die durch ihren Einsatz für ein besseres Leben für Alle, für ein Leben in Freiheit und Würde und gegen die unterdrückenden Verhältnisse, im Knast gelandet sind. Wir wollen ihnen Briefe schreiben, um den tristen Knastalltag zu unterbrechen und sie zu stärken. Dabei wird es gegen eine kleine Spende leckeren Zapatista Kaffee und selbstgemachten Kuchen, sowie einen Infotisch mit Büchern und Zines zum Thema geben.
Ab 19:30 Uhr wollen wir gemeinsam den Film "Solidarität verbindet! 100 Jahre Rote Hilfe" zeigen, im Anschluss ist der Tresen für ein Kaltgetränk und anregende Gespräche geöffnet.

20.03.2026, Schambrowski (Magdeburger Allee 90, Erfurt)
Feministischer Kaffeeklatsch
Am 20.03. um 15 Uhr ist wieder Feministischer Kaffeeklatsch, lasst euch das nicht entgehen. Zusammen können wir im Schambrowski (Magdeburger Allee 90) kreativ werden, Graffiti sketchen, stöbern, quatschen, Kaffee trinken und snacken ! Kommt vorbei, wir freuen uns

20.03.2026, 19:00 Uhr, Kulturkneipe Spatz (August-Bebel Straße 4, 99880 Waltershausen)
(M)ein Lieblingsbuch
Die Mitmachlesung im Spatz geht in die nächste Runde - sei dabei!
Ob Sachbuch, Roman oder Gedichtband: Was macht ein Buch für uns zu etwas ganz Besonderem? Stell dein Buch vor und lass andere an einer Lesekostprobe teilhaben. Oder komm, höre zu, und genieße die Lektüre-Inspiration.
mehr: https://spatz-kneipe.de/

22.03.2026, 17:00 Uhr, Brennessel e.V. (Walkmühlstraße 1A, Erfurt)
Buchlesung mit Alicia Baier: "Das Patriachat im Uterus"
Von: Thür. Bündnis für sichere und legale Schwangerschaftsabbrüche

23.03.2026, 18:30 Uhr, Kidsclub Purpur (Teichstraße 63, Erfurt)
Zum pädagogischen Konzept der Kinderrepubliken und seiner Aktualität
Vor fast einhundert organisierte die Reichsarbeitsgemeinschaft der Kinderfreunde die „Kinderrepublik Seekamp“. Bestimmend für die „Kinderrepubliken“, also die Zeltlager, die die Kinderfreunde veranstalteten, war das Erleben demokratisch-sozialistischer Organisationsformen, die in kindgerechter Art und Weise auf dem Zeltplatz erprobt werden sollten.

Deshalb wurde von Kindern und Erwachsenen auf dem leeren Acker eine für tausende Teilnehmer*innen tragfähige Infrastruktur errichtet. Das Zeltlager sollte den Kindern eine Auszeit von beengten Lebensverhältnissen ermöglichen und zu einem gemeinsamen Gestaltungsraum einer neuen Welt werden.

In der Zeit der Weimarer Republik waren die Zeltlager, in denen Jungen und Mädchen zusammen waren und sich die Erwachsenen als Helfer*innen der Kinder verstanden, sehr fortschrittlich. Bis heute orientieren sich die Sommercamps der Falken an der pädagogischen Idee der Kinderrepublik.

In unserer Veranstaltung werden wir einen Einblick in Vergangenheit und Gegenwart der Kinderrepubliken geben sowie die Ursprünge und die Aktualität des Konzepts beleuchten und gemeinsam diskutieren.

Auch, wie ihr die Kinderrepublik mitgestalten könnt, könnt ihr bei unserer Veranstaltung erfahren.
mehr: Falken Erfurt

24.03.2026, 18:00 Uhr, ZinXX, Karl-Zink-Str.2, Ilmenau
Vortrag über das geplante neue Thüringer Polizeiaufgabengesetz
Bayern und viele andere Bundesländer haben in den vergangenen Jahren polizeiliche Befugnisse massiv ausgeweitet. Jetzt möchte auch die Brombeer-Koalition das Thüringer Polizeiaufgabengesetz verschärfen - und zwar durch die Einführung von elektronische Fußfesseln, KI-basierter Überwachung und Datenauswertung sowie Drohnen und Tasereinsätzen zur Gefahrenabwehr. Was uns droht, wie der aktuelle Stand der Gesetzgebung ist und ob es noch eine Chance gibt, das aufzuhalten, erfährst du am 24.3. um 18 Uhr. Für Getränke und warmes Essen ist gesorgt.

25.03.2026, 18:00 Uhr, Falken Ladenlokal [kany] (Thälmannstr. 26, 99085 Erfurt)
Von Adorno zu Nasenscheidewand Yok
Der Vortrag erläutert Hintergründe, Möglichkeiten und Grenzen kritischer Kulturanalyse am Beispiel von Kritischer Theorie und Cultural Studies. Am Ende wird alles auf Rap bezogen.

Martin Seeliger leitet die Abteilung “Wandel der
Arbeitsgesellschaft” am Institut Arbeit und Wirtschaft der Universität Bremen. Er forscht und schreibt zu diversen sozialwissenschaftlichen Themen, darunter Gangsta-Rap, die Antilopen Gang und Haftbefehl. Außerdem spielt er in einer Punkband.

Er veröffentlichte unter anderem:

Wie Haftbefehl zum Sprachrohr der migrantischen Jugend wurde (Stern)
Gangstarapper treten nach oben und nach unten gleichzeitig (Jacobin)
Arbeit in der Kritischen Theorie. Zur Rekonstruktion eines Begriffs (Mandelbaum)
Kapitalismus und umkämpfte Öffentlichkeit. Ein Gespräch mit Nancy Fraser (Berliner Journal für Soziologie)

27.03.2026, 19:00 Uhr, Offene Arbeit Erfurt (Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus)
"Let’s be careful with each other, so we can be dangerous together" - Ein Bezugsgruppen-ABC von Aufbau bis Ziviler Ungehorsam
"Toast! Igel! Suppengrün! " Wenn auf Demo solche Rufe erklingen, dann ist das kein Dadaismus, sondern der Ruf nach der Bezugsgruppe. Aber was bedeutet es, eine Bezugsgruppe zu sein? Was sind die Potenziale dieser Form der Organisierung? Wie bauen wir Bezugsgruppen auf und wie kommunizieren wir darin miteinander? Und wie finden wir gemeinsam als Gruppe eine Entscheidung - gerade auch, wenn es stressig wird?

Nicht nur für den anstehenden Bundesparteitag der AfD in Erfurt ist die Beantwortung dieser Fragen relevant. Angesichts einer zunehmenden Härte und Kälte gegen Geflüchtete, Erwerbslose und Aktivist*innen und der Infragestellung von Errungenschaften sozialer und politischer Bewegungen, wird sich uns immer wieder die Frage stellen, wie wir uns gegen diese rechten (Kultur-)kämpfe wehren können. Eine kleine Zelle des Widerstands gegen diese Zumutung ist die Bezugsgruppe: Im Idealfall die solidarische Struktur, von der aus wir politisch agieren und die uns auffängt, wenn es hart auf hart kommt.

Unsere Referentin hat sich intensiv mit dem Thema Bezugsgruppen beschäftigt und teilt in ihrem Vortrag ihre Erkenntnisse auf die obigen Fragen mit uns. Im Anschluss wird es noch Raum für Fragen und Diskussionen geben.

Bildet Banden, kommt vorbei!

29.03.2026, 15:00 Uhr, veto (Magdeburger Allee 180, Erfurt)
IT-Security Sprechstunde

03.04.2026, 15:00 Uhr, Schambrowski (Magdeburger Allee 90, Erfurt)
Feministischer Kaffeeklatsch
Am 03.04 um 15 Uhr ist wieder Feministischer Kaffeeklatsch, lasst euch das nicht entgehen. Zusammen können wir im Schambrowski (Magdeburger Allee 90) kreativ werden, Graffiti sketchen, stöbern, quatschen, Kaffee trinken und snacken ! Kommt vorbei, wir freuen uns

10.-12.4.2025, Zughafen, Erfurt
widersetzen-Konferenz
Für den Antifaschismus wird 2026 ein entscheidendes Jahr. Die AfD will in Sachsen-Anhalt oder Mecklenburg-Vorpommern zum ersten Mal an die Landesregierung - am liebsten allein. Doch auch eine weit nach rechts gerückte CDU oder das BSW könnten sich als Steigbügelhalter andienen, wenn es die Wahlergebnisse nötig machen. Auf die rissige Brandmauer können wir uns nicht verlassen.

Wir wollen unseren ungehorsamen und widerständigen Beitrag leisten, um die AfD von der Macht fernzuhalten. Im Zentrum stehen dabei die Aktionen gegen den AfD-Bundesparteitag am 4. und 5. Juli in Erfurt.

Bei der großen Konferenz vom 10. bis 12. April wollen wir gemeinsam die Strategien und Aktionen für 2026 planen.

Können wir nach den Aktionen von Riesa und Gießen noch eine Schippe drauflegen? Breitere Bündnisse, mehr Aktivist*innen, effektivere Blockaden? Was brauchen wir dafür? Wen brauchen wir dafür? Was könnt ihr alle beitragen, damit der Juli ein Fest für den Antifaschismus und eine Niederlage für die AfD wird?

Was machen wir vor und nach der großen Aktion? Wer sind unsere Verbündeten - und wer sind unsere Gegner*innen? Wie reagieren wir auf Wahlergebnisse und mögliche Koalitionsverhandlungen?

Das hat auch mit unseren Strukturen zu tun: Was ist der richtige Weg zwischen Aktionsbündnis und Organisationsaufbau? Wie stärken wir die Ortsgruppen und die lokalen Bündnisse? Wie machen wir widersetzen breiter, diverser, antirassistischer?

All diese Fragen wollen wir mit euch diskutieren.
mehr: widersetzen

11.04.2026, 09:30 Uhr
Tagesseminar zur Pädagogik Friedrich Fröbels
Friedrich Fröbel gilt als Erfinder einer Institution, die sich zum integralen Bestandteil des modernen Erziehungswesens entwickelt hat, dem Kindergarten. Mit der Gründung des ersten Kindergartens 1840 trug Fröbel zu einer maßgeblichen Veränderung der Wahrnehmung von Kindern bei.

Kindzentrierung, spielerisches Lernen und eine Kinderbetreuung außerhalb der Familie waren neu. Fröbel erkannte das Spiel als pädagogische Möglichkeit des Lernens und trug zu einer Liberalisierung der Pädagogik bei.

Dem preußischen Staat war das suspekt: Wegen befürchtetem „Atheismus und Demagogie“ wurden die fröbelschen Kindergärten 1951 als staatsfeindlich eingestuft und es kam zu einem Kindergartenverbot.

Wir fahren gemeinsam für ein Tagesseminar nach Bad Blankenburg und besuchen dort das Museum.
Vor Ort bekommen wir eine Führung und einen Vortrag über Friedrich Fröbel, über die Anfänge des Kindergartens sowie den historischen Kontext im 19. Jahrhundert, in dem die Idee des Kindergartens an Bedeutung gewann.

Anmeldung an kontakt@falken-thueringen.de
Die gemeinsame Anreise aus Erfurt beginnt um 9:30 Uhr am Hbf. Das Seminar endet gegen 15:00 Uhr.

12.04.2026
Gedenken zum 45. Todestag Matthias Domaschk
save the date // Infos folgen

13.04.2026, 18:00 Uhr
Das Ganze ist das Unwahre - Auftakt zum Lesekreis zur Analytischen Sozialpsychologie
[Der genaue Ort, vermutlich auf dem Uni-Campus, wird zum gegebenen Zeitpunkt auf auf der Webseite der Falken Erfurt bekanntgegeben.]

Vor über 100 Jahren entstand die Psychoanalyse als klinisches Projekt: Sie sollte individuelles Leiden verstehbar und behandelbar machen. Ihr Gegenstand war zunächst das Innere - Konflikte, Triebe, frühe Prägungen. Gesellschaftliche Verhältnisse bildeten den Hintergrund, standen aber nicht im Zentrum der Theorie.

Doch spätestens im 20. Jahrhundert wurde die Psychoanalyse explizit politisch. Im Umfeld des Instituts für Sozialforschung und der Frankfurter Schule verbanden Denker wie Erich Fromm, Herbert Marcuse und Theodor W. Adorno die Analyse unbewusster Strukturen mit einer radikalen Gesellschaftskritik. Sie stellten die Frage, wie Subjekte historisch geformt werden, wie Autorität, Anpassung und Begehren gesellschaftlich produziert sind - und wie psychische Dispositionen zur Stabilisierung von Herrschaft beitragen. Psychoanalyse wurde damit zu einem Instrument kritischer Theorie: Sie sollte nicht nur erklären, warum Menschen leiden, sondern auch, warum sie Verhältnisse reproduzieren, die sie beschädigen - und wie diese Verhältnisse überwindbar wären.

Heute scheint dieser Anspruch weitgehend verblasst. In der gegenwärtigen Psychotherapie wird psychisches Leiden überwiegend als individuelles Problem verhandelt. Die gesellschaftlichen Bedingungen, unter denen Subjekte sich formen, anpassen oder zerbrechen, geraten aus dem Blick. Das kritische Potential der Psychoanalyse - ihre Fähigkeit, Psyche und Gesellschaft als ineinander verschränkt zu begreifen - ist in den Hintergrund getreten.

Genau hier wollen wir ansetzen. In einem Lesekreis möchten wir uns jene Tradition erschließen, die Psychoanalyse als Gesellschaftskritik begreift. Als Grundlage dient uns das von Helmut Dahmer herausgegebene Standardwerk, das zentrale Texte von den frühen Ansätzen bis in die 1970er Jahre versammelt. Uns interessiert, was diese Theorien heute noch leisten: Können sie helfen, gegenwärtige Formen von Anpassung, Autoritarismus oder Vereinzelung zu verstehen?

In einer Auftaktsitzung geben wir einen Überblick über die im Buch versammelten Zugänge, besprechen dann gemeinsam, in welche Lektüre wir zuerst einsteigen wollen und in welchem Modus wir zusammen arbeiten wollen. Wir setzen für eine Teilnahme keine Vorkenntnisse in den Bereichen Psychoanalyse oder Sozialpsychologie voraus. Wir selbst haben fachlich einen anderen Hintergrund, möchten uns die Grundlagentexte jedoch gerade deshalb gern gemeinsam mit anderen erschließen und sie diskutieren. Dazu laden wir alle Interessierten ein.

17.04.2026, 15:00 Uhr, Schambrowski (Magdeburger Allee 90, Erfurt)
Feministischer Kaffeeklatsch
Am 17.04 um 15 Uhr ist wieder Feministischer Kaffeeklatsch, lasst euch das nicht entgehen. Zusammen können wir im Schambrowski (Magdeburger Allee 90) kreativ werden, Graffiti sketchen, stöbern, quatschen, Kaffee trinken und snacken ! Kommt vorbei, wir freuen uns

24.-26.5.2026, von Erfurt nach Berlin
Antimilitaristische Städtefahrt nach Berlin
Wir wollen gemeinsam herausfinden, warum diese Themen gerade so präsent sind und wie wir uns für eine friedliche Zukunft einsetzen können.

Dich erwartet ein Wochenende in Berlin mit anderen Jugendlichen:

Diskutieren, entspannen, Neues entdecken und die Stadt erleben!

Mit dabei:

Gespräche mit Anti‑Kriegs‑Aktivist*innen
Besuch im Anti‑Kriegs‑Museum
Mitgestaltung des Programms

Du bist 14-17 Jahre alt und hast Lust mitzukommen?

Anmeldung bei den Falken.
mehr: Falken Erfurt

20.06.2026 - Zeit und start Ort tba
CSD Jena