22.05.2026
Neuer Termin

24.-26.5.2026, von Erfurt nach Berlin
Antimilitaristische Städtefahrt nach Berlin
Wir wollen gemeinsam herausfinden, warum diese Themen gerade so präsent sind und wie wir uns für eine friedliche Zukunft einsetzen können.

Dich erwartet ein Wochenende in Berlin mit anderen Jugendlichen:

Diskutieren, entspannen, Neues entdecken und die Stadt erleben!

Mit dabei:

Gespräche mit Anti‑Kriegs‑Aktivist*innen
Besuch im Anti‑Kriegs‑Museum
Mitgestaltung des Programms

Du bist 14-17 Jahre alt und hast Lust mitzukommen?

Anmeldung bei den Falken.
mehr: Falken Erfurt

28.05.2026, 19:30 Uhr, Offene Arbeit Erfurt (Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus)
„Verlassene Orte. Ende und Anfänge in einer menschenleeren Welt“ von Cal Flynn - Einführung und Lesung mit Bernd Löffler
Die Autorin besuchte Orte, die von Menschen zerstört bzw. verlassen wurden und beobachtet, wie sich diese im Laufe der Zeit veränderten. Beispielsweise eine Salzwüste in Kalifornien, das Katastrophengebiet rund um den ehemaligen Atommeiler von Tschernobyl, die Schlachtfelder von Verdun und eine verseuchte Bucht in New Jersey. Und sie nimmt überraschenden Veränderungen wahr.
Eine Veranstaltung der Offenen Arbeit Erfurt in Kooperation mit dem Lothar-Kreissig-Ökumenezentrum der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland und dem Biko e.V.

29.05.2026, 19:00 Uhr, Eisenach Markt
Den Burschentag zum Desaster machen!
Ende Mai treffen sich in Eisenach wieder Burschen der ’Deutschen Burschenschaft’ zum sogenannten „Burschentag“. Was nach harmloser Tradition klingt, ist in Wahrheit für viele alles andere als das: Große Teile dieser Szene stehen für ein Weltbild, das auf Ausgrenzung, Nationalismus und extrem rechtem Gedankengut basiert.

Jedes Jahr versammeln sich hunderte deutschsprachige Burschenschafter aus mehreren Ländern in Eisenach, um ihrem Braunbuxentum Ausdruck zu verleihen.
Ob Rassismus, Sexismus, über ausschweifende Saufgelage bis hin zu Hitlergrüßen - die Deutsche Burschenschaft schämt sich für nichts, schon gar nicht für ihre Vergangenheit.
Doch auch gegenwärtig liest man immer häufiger von Burschen, die wegen Körperverletzungen vor Gericht stehen. Verteidigt werden sie aus den eigenen Reihen, denn der Lebensbund bietet ihnen viele Karrieremöglichkeiten. Sei es am Gericht, in der Politik oder in der politischen Bildung.

Besonders beunruhigend: auch in diesem Jahr ist wieder ein Fackelzug durch die Stadt geplant. Diese Inszenierungen sind kein folkloristischer Zufall, sondern bewusste Machtdemonstrationen. Sie erzeugen ein Klima der Einschüchterung - für alle, die nicht in dieses rückwärtsgewandte Weltbild passen.
Das betrifft uns alle. Deshalb:
Lasst uns den Burschen ordentlich das Bier versalzen und kommt am 29.05.2026 nach Eisenach!
Alerta!

30.05.2026, 12:30 Uhr, Eisenberg Friedenspark
Stadt für Alle
Erneut wird am 30. Mai in Eisenberg das sogenannte M-Fest gefeiert - mit einem Namen, der rassistische und kolonial geprägte Begriffe verharmlost und Kritik daran konsequent ignoriert. Während Nazis in der Stadt durchaus präsent sind, verkauft man das Fest als "bunt und tolerant". Das ist unehrlich.

Wir machen eine eigene kleine Veranstaltung, üben Kritik und wollen einen schönen Nachmittag mit unseren Friends und Verbündeten verbringen.
Kommt zur Kundgebung - mit Reden, Musik, Infoständen & Aktionen.

Gemeinsam zeigen wir Haltung gegen Rassismus, Verharmlosung und rechte Präsenz.
Solidarität statt Ignoranz!

31.05.2026, 14:00 Uhr, Eisenberg
Buchvorstellung in Eisenberg: "Worüber wir streiten müssen"
Linke Politik ist geprägt von Konflikten: Zwischen Anarchismus und Kommunismus, Reform und Revolution, Kollektiv und Individualismus, Antinationalismus und internationaler Solidarität. Wer sich links verortet, landet schnell in Debatten, die so alt wie aktuell sind.

Das Büchlein »Worüber wir streiten müssen« bietet einen Überblick zu zentralen Konfliktlinien linker Theorie und Bewegung. Es erzählt von historischen Auseinandersetzungen und heutigen Grabenkämpfen, benennt Unterschiede und Gemeinsamkeiten - und versucht, einen Weg zwischen Beliebigkeit und Besserwisserei, zwischen Sektierertum und Einheitsfront zu finden und dabei das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren: eine befreite Gesellschaft, in der ein gutes Leben für alle möglich ist.

Die Buchvorstellung widmet sich der Frage, warum Linke so erbittert streiten, es geht um 2-3 konkrete Konflikte und um ein paar Vorschläge dazu, wie man besser streiten kann.

Eine Kooperation von Bildungskollektiv Biko und Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen
mehr: Webseite beim Verlag

04.06.2026, 19:30 Uhr, Offene Arbeit Erfurt (Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus)
„Aktuelle Entwicklungen in Mittel- und Südamerika“ Vortrag und Diskussion mit Bernd Löffler
Mit dem Machtantritt der US-Administration unter Donald Trump hat sich die Situation in vielen lateinamerikanischen Ländern deutlich verschärft. In immer mehr Staaten kommen autoritär-libertäre Regierungen an die Macht, die Ausbeutung und Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen nimmt immer schneller an Fahrt auf und es setzt sich nach der „Rosaroten Welle“ ein Backlash auch der wenigen Errungenschaften aus dieser Zeit durch.
Wie sehen die Entwicklungen konkret aus? In der Veranstaltung wird ein Überblick der Lage in den verschiedenen Staaten geboten und anschließend ein Fazit der Entwicklungen sowie perspektivische Möglichkeiten für eine neue Linke diskutiert.

Eine Veranstaltung der Offenen Arbeit Erfurt in Kooperation mit dem Lothar-Kreissig-Ökumenezentrum der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland und dem Biko e.V.

18.06.2026, 18:00 Uhr
Historische Radtour "Erfurt im Nationalsozialismus"
Treffpunkt: Thüringenhalle

Projektgruppe "Erfurt im Nationalsozialismus"


20.06.2026 - Zeit und start Ort tba
CSD Jena

24.06.2026, 15:00 Uhr, Erfurt HbF
Demo anlässlich Nazi-Angriff
Anlässlich eine kürzlich erfolgen Nazi-Angriffs mobilisiert "Rotes Erfurt" über Social-Media-Kanäle zu einer Demo "Faschistischen Angriffen gemeinsam entgegen treten".

17.07.2026, 18:00 Uhr
Historischer Stadtrundgang anlässlich des 90. Jahrestages des Beginns des Spanischen Bürgerkriegs
Treffpunkt: Domplatz

Projektgruppe "Erfurt im Nationalsozialismus"

13.08.2026, 18:00 Uhr
Historischer Stadtrundgang "Frauen im Nationalsozialismus"
Treffpunkt: Fischmarkt

Projektgruppe "Erfurt im Nationalsozialismus"

Herbst 2026
Reihe zu Neoliberalismus
Wir wollen und im Herbst mit Neoliberalismus auseinandersetzen. Die genaue Planung steht noch aus, aber es zeichnet sich ab, dass wir über Ideologie und die konkrete Politik sprechen, über Kultur, Subjektivität und Beziehungen im Neoliberalismus. Dabei steht natürlich auch die Frage nach einem möglichen Ende (oder einer aktualisierten, noch autoritäreren Variante) des Neoliberalismus im Raum.

11.09.2026, 18:00 Uhr
Historischer Stadtrundgang "Denk mal! Orte des Erinnerns an den Nationalsozialismus in Erfurt"
Treffpunkt: Reglerkirche in der Bahnhofstraße

Projektgruppe "Erfurt im Nationalsozialismus"

18.10.2026, 14:00 Uhr, veto (Magdeburger Allee 180, Erfurt)
Historischer Stadtrundgang "Arbeiterbewegung und Nationalsozialismus im Erfurter Norden"
Treffpunkt: veto, Magdeburger Allee 180

Projektgruppe "Erfurt im Nationalsozialismus"

08.11.2026, 15:00 Uhr
Historischer Stadtrundgang zu Antisemitismus im Nationalsozialismus anlässlich des Gedenkens an den Novemberpogrom von 1938
Treffpunkt: Synagoge am Max Cars Platz 1

Projektgruppe "Erfurt im Nationalsozialismus"